Letzte Förderrunde 2023 im Landesprogramm „Lebendige Quartiere“

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artspace Claudio Acuña Jiménez ©Claudio Acuña Jiménez

Für das Landesprogramm „Lebendige Quartiere“ in Bremerhaven steht der letzte Projektaufruf des Jahres an. Bis zum 31. Oktober 2023 haben Interessierte die Gelegenheit, Anträge für dieses Programm beim Stadtplanungsamt einzureichen. Die geförderten Projekte haben das Ziel, den sozialen Zusammenhalt und die Lebensqualität in der Stadt zu stärken, städtebauliche Investitionen zu unterstützen und soziale Ungleichheit in der Stadt zu bekämpfen. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf Quartieren mit großen sozialen Herausforderungen und Bevölkerungsgruppen mit eingeschränkten Teilhabechancen.

In Bremerhaven werden vier Förderschienen des Landesprogramms „Lebendige Quartiere“ umgesetzt. Die „Innovationstopf“ – eine dieser Förderschienen – richtet sich speziell an lokale Akteure, Vereine und Initiativen vor Ort, die zur Stärkung der Teilhabe in den Quartieren beitragen und für die es keine anderen Finanzierungsmöglichkeiten gibt. Die maximale Unterstützung beträgt hierbei bis zu 10.000 Euro.

Folgende Arten von Projekten können gefördert werden:

  • Gemeinnützige Vereine und Initiativen, die wichtige Aufgaben im Quartier übernehmen und durch ihr ehrenamtliches Engagement zur Gemeinschaftsförderung beitragen.
  • Die freie Kulturszene mit ihren Beiträgen zur Stadtteilkulturarbeit sowie kulturellen Aktivitäten von Migrantenorganisationen.
  • Initiativen, die zur Vernetzung von Aktivitäten und zur intensiveren Nutzung öffentlicher Infrastrukturen in den Stadtteilen beitragen.
  • Projekte, die die Sicherheit und Sauberkeit in den Quartieren verbessern.
  • Kleinere Vorhaben, die größere Investitionen, beispielsweise aus der Städtebauförderung, absichern und darauf abzielen, die Lebenssituation in den Quartieren zu verbessern.

Zusätzlich zu diesen Fördermöglichkeiten gibt es weitere Schwerpunkte innerhalb des Programms „Lebendige Quartiere“ in Bremerhaven, wie:

  • Die Förderung von Quartierszentren und Freizeit-Treffpunkten.
  • Projekte zur Belebung und Reduzierung des Leerstands in Quartieren mit erhaltenswertem Gebäudebestand.
  • „Impulsprojekte“ mit einem besonderen Image, die Investitionen aus den Programmen der Städtebauförderung sichern, zum Beispiel durch kulturelle Nutzungen, Gastronomie, Einzelhandel oder Präventionsangebote.

Seit 2021 konnten bereits etwa 50 Projekte in Bremerhaven durch das Landesprogramm „Lebendige Quartiere“ unterstützt werden. Dies zeigt die Vielfalt und den Erfolg des Programms. Es wurden Projekte wie das Kinderprojekt „Sonnenblume“, die Initiative „Rückenwind“, die mobile PumpTrack-Anlage des Amts für Jugend, Familie und Frauen, das Projekt „Bauspielplatz“, die „Bunte Bude“ auf dem Leher Pausenhof, das Kunst-/Kulturevent „Artspace Bremerhaven“, die Aufwertung des Spielparks Leherheide, Puppentheatervorführungen für Schulanfänger sowie das kulturelle Sommerfest zum 100-jährigen Bestehen von Thieles Garten gefördert.

Alle Informationen zu den Förderrichtlinien und den Antragsunterlagen sind auf der Internetseite der Stadt Bremerhaven unter www.bremerhaven.de/n.119336.html verfügbar. Anträge können bei der Koordinationsstelle „Lebendige Quartiere“ im Stadtplanungsamt, Fährstraße 20, 27568 Bremerhaven oder per E-Mail an LLQ@magistrat.bremerhaven.de eingereicht werden. Bei Fragen stehen Verena Faber im Stadtplanungsamt (0471 5903421) und Klaus-Martin Hesse im Sozialreferat (0471 5903164) zur Verfügung.

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Bürgermeister Torsten Neuhoff, Dezernent für das Stadtplanungsamt, betont die Bedeutung des Programms: „Mit den Mitteln aus ‚Lebendige Quartiere‘ konnten in den vergangenen Jahren viele Ehrenamtliche, Initiativen und Projekte in Bremerhaven bei ihrer wichtigen und unverzichtbaren Stadtteilarbeit unterstützt werden. Ich freue mich daher sehr, dass dieses maßgebliche und für die Quartiersarbeit mittlerweile etablierte Landesprogramm auch in dieser Legislaturperiode fortgeführt wird. Es hilft, gezielt Aktivitäten vor Ort zu fördern, dicht an den Menschen zu sein, die Hilfe und Angebote benötigen, und zugleich die Arbeit wert zu schätzen, die in den Quartieren geleistet wird.“

Stadtrat Uwe Parpart, Dezernent für das Sozialreferat, ergänzt: „In diesen Tagen wird uns die Bedeutung des sozialen Zusammenhalts innerhalb der Gesellschaft besonders deutlich vor Augen geführt. Und in einer so vielfältigen Stadtgesellschaft wie bei uns in Bremerhaven gilt dies ganz besonders. Das Landesprogramm hilft uns, wichtige soziale Quartiersprojekte auf den Weg zu bringen und abzusichern, die gerade auch Menschen zugutekommen, die im Leben mehr Schwierigkeiten zu bewältigen haben als andere. Daher freue ich mich auch ganz besonders, dass die Fortsetzung von ‚Lebendige Quartiere‘ im Koalitionsvertrag auch über das Jahresende hinaus abgesichert werden konnte.“

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