Senat beschließt Förderung des „Food-Startup-Labs“ Bremerhaven

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Zwei Millionen Euro für Gründungszentrum in Halle X im Fischereihafen

In Bremerhaven, dem deutschlandweit größten Umschlagsplatz für Fisch und größten Standort für die Herstellung von Frische- und Tiefkühlkost in Europa, entsteht ein neuer Ort für Innovationen in der Nahrungs- und Genussmittelwirtschaft. Mit dem „Food-Startup-Lab“ wird zukünftig Start-ups die Zusammenarbeit mit Forschung und Lebensmittelwirtschaft sowie der Zugang zu individueller Förderung und der Marktzugang vereinfacht. Aufbau und Betrieb des in Halle X im Fischereihafen angesiedelten Gründungszentrums verantwortet das Technologie-Transfer-Zentrum Bremerhaven (ttz). Der Senat hat in der heutigen Sitzung am Dienstag (18. Oktober) beschlossen, das Food-Startup-Lab mit zwei Millionen Euro zu fördern.

Dazu Kristina Vogt, Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa: „Mit rund 10.000 Beschäftigten ist die Nahrungs- und Genussmittelindustrie die zweitgrößte Branche des verarbeitenden Gewerbes im Land Bremen. Nicht nur die großen Unternehmen stehen für Innovation und Kompetenz, sondern auch die starke und vor allem wachsenden Start-up-Landschaft. Neugründungen in der Lebensmittelbranche stehen aber vor besonderen Herausforderungen, allein für Industrieküchen und Produktionsmaschinen sind vergleichsweise hohe Startinvestitionen erforderlich. Daher freue ich mich sehr, dass wir für die produktions- und labortechnische Ausstattung des geplanten Food-Startup-Labs zwei Millionen Euro aus Mitteln des REACT-EU-Programms zur Verfügung stellen können.“

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Dr. Claudia Schilling, Senatorin für Wissenschaft und Häfen: „Die Lebensmittelwirtschaft ist für Bremerhaven ein wichtiger Industriezweig, der durch eine enge Verzahnung mit den wissenschaftlichen Einrichtungen vor Ort gestützt wird. Mit Mitteln der EU können nun weitere Gelder in Forschung und Entwicklung investiert werden: Im Food-Startup-Lab des ttz Bremerhaven werden junge Absolventinnen und Absolventen an der Schnittstelle von etablierter Wirtschaft und innovativer Forschung ermutigt werden, neue Wege zu gehen und Start-Ups zu gründen. Ich freue mich sehr über den daraus entstehenden Wissens- und Technologietransfer, der Bremerhavens Position als Hub der Lebensmittelwirtschaft stärken wird.“

Zum Hintergrund:

Die Europäische Union stellt dem Land Bremen insgesamt 26,36 Millionen Euro zur Bewältigung der wirtschaftlichen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie zur Verfügung. Die sogenannten REACT-Mittel (Recovery Assistance for Cohesion and the Territories of Europe-Initiative) sollen zur Transformation einer grünen und digitalen Wirtschaft beitragen. Davon werden aus dem Etat der Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa zwei Millionen Euro zur Förderung der Lebensmittelwirtschaft in Bremerhaven eingesetzt. Die Mittel fließen in die Ausstattung des in der Halle X im Fischereihafen geplanten Food-Startup-Lab des ttz Bremerhaven. Mit der Förderung wird ein wesentlicher Baustein zur Verwirklichung eines Foodhubs in Bremerhaven gesetzt.

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