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Wirtschaftsdeputation beschließt Bereitstellung von Landesmitteln in Höhe von 6,175 Millionen Euro

Die staatliche Deputation für Wirtschaft, Arbeit und Häfen hat heute (24.04.2019) die Weichen für einen zweiten Erweiterungsbau des Deutschen Auswandererhauses (DAH) in Bremerhaven gestellt. Das DAH wurde im Jahr 2005 eröffnet und bereits im Jahr 2012 durch einen Anbau erweitert. Seit seiner Eröffnung verzeichnete das DAH bis heute rund 2,5 Millionen Gäste und nimmt damit einen Spitzenplatz in der deutschen Museumslandschaft ein. So gewann das DAH 2007 den Europäischen Museumspreis des Jahres (EMYA). 2008 erhielt das DAH den „Best Heritage Award“ der gleichnamigen europäischen Exzellenzinitiative.
Das DAH wird ohne laufende Zuschüsse betrieben und ist neben dem Klimahaus in Bremerhaven eine der bedeutendsten touristischen Attraktionen des Bundeslandes. Aktuell ist geplant, das DAH zu einem nationalen Migrationsmuseum weiterzuentwickeln. Hierfür würde ein Konzept erarbeitet, dessen nationale Bedeutung vom Bund bereits anerkannt wurde. Inhaltlich ist außerdem die Stärkung von Forschung und wissenschaftlicher Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Forschungseinrichtungen vorgesehen.
„Für Bremerhaven bedeutet dies nicht nur die langfristige Sicherung seiner touristischen Attraktivität, sondern schafft durch die konzeptionelle und bauliche Weiterentwicklung einen wichtigen Beitrag. Das Museum sensibilisiert mit seiner Ausrichtung als Migrationsmuseum nicht nur für einen bedeutenden Teil unserer Geschichte, sondern spiegelt als Lernort auch die aktuellen Debatten unserer Gesellschaft wider“, so Martin Günthner, Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen.

Darüber hinaus soll die notwendige Infrastruktur in Form eines zweiten Erweiterungsbaus für Seminar- und Büroräume geschaffen werden. Für die Umsetzung der beschriebenen Maßnahme sind insgesamt 12.350.000 Euro eingeplant. Diese werden jeweils zu 50 Prozent vom Land Bremen und vom Bund bereitgestellt. Die Deputation für Wirtschaft, Arbeit und Häfen hat heute einstimmig der damit erforderlichen Bereitstellung von Landesmitteln in Höhe von 6,175 Millionen Euro zugestimmt.

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