Falsche Polizisten stoppen Mofa-Fahrer

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Bild Bundespolizei
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Am Dienstagabend, 30. November, wurden der Polizei Bremerhaven vier Jugendliche gemeldet, die sich als Polizeibeamte ausgaben. Die 16- bis 19-Jährigen hielten gegen 19.30 Uhr einen Mofa-Fahrer an, gaben sich als Polizeibeamte aus und führten eine Fahrzeugkontrolle durch.

Nach Angaben des Mofa-Fahrers verfolgten die falschen Polizisten in einem Mercedes den 17-Jährigen von einem Parkplatz in der Straße Pferdebade bis zur Beuthener Straße. Das Fahrzeug mit den falschen Beamten soll dicht auf das Zweirad aufgefahren sein und es zum Anhalten genötigt haben, indem der Fahrer des Autos die Warnblinkanlage eingeschaltet und mehrfach mit dem Fernlicht geleuchtet haben soll. Zudem soll ein Martinshorn aus dem Mercedes zu hören gewesen sein. Zwei der vier Tatverdächtigen stiegen aus dem Fahrzeug aus, gaben vor, eine polizeiliche Verkehrskontrolle durchzuführen und verlangten den Personalausweis des Betroffenen. Dem Jugendlichen kam die Sache verdächtig vor, woraufhin er die Polizei kontaktierte, die ihm bestätigte, dass es sich um falsche Polizeibeamte handelte.

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Kurz darauf führten richtige Polizeibeamte eine Verkehrskontrolle bei den falschen Polizisten durch. Die Jungen Männer wurden vorläufig festgenommen und nach der Identitätsfeststellung wieder entlassen. Die Polizei leitete unter anderem ein Strafverfahren wegen Amtsanmaßung und Nötigung ein. Zudem wurde der Mercedes als Beweismittel beschlagnahmt.

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