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Eisbären ringen die FRAPORT SKYLINERS nieder Hart umkämpfter Arbeitssieg gegen Frankfurt

Eisbären ringen die FRAPORT SKYLINERS nieder
Hart umkämpfter Arbeitssieg gegen Frankfurt

Die Eisbären Bremerhaven haben in der Beko Basketball Bundesliga den zweiten Saisonsieg eingefahren. In einem hart umkämpften Spiel bezwangen die Seestädter die FRAPORT SKYLINERS mit 74:68 (35:38). Erfolgreichster Eisbären-Werfer war Mannschaftskapitän Jacob Burtschi, der mit 16 Punkten und 12 Rebounds ein lupenreines Double-Double auflegte.

„Das war ein echter Arbeitssieg. Ich glaube vor ein paar Wochen hätten wir so ein Spiel noch verloren. Die Offensivrebounds und auch die forcierten Frankfurter Ballverluste haben uns definitiv geholfen, um unsere schlechte Wurfausbeute zu kompensieren. Einige Spieler waren nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte. Insofern bin ich wirklich froh über den ersten Heimerfolg“, so Eisbären-Coach Doug Spradley

Schon vor dem Spiel war klar, dass die Eisbären nur schwerlich an ihre überragende Galavorstellung bei der Partie in Gießen anknüpfen können. Vor allem in der Offensive hatten die Gastgeber Probleme. Das lag zum einen am bissigen Gegner aus Frankfurt. Zum anderen aber auch an der mangelnden Kreativität im Angriffsspiel. Wiederholt dribbelten sich die Eisbären in der Frankfurter Defensive fest. Die 24 Sekunden-Uhr lief ab, ohne dass die Eisbären zum Wurf kamen.

Nach dem 1. Viertel lag Bremerhaven mit 15:20 zurück. Unter anderem, weil Ex-Eisbär Zachery Peacock an alter Wirkungsstätte hoch motiviert aufspielte. Noch besser agierte Skyliners Neuzugang Ted Scott, vor dessen Qualitäten Eisbären-Coach Spradley im Vorfeld eindringlich gewarnt hatte. Scott markierte in den ersten 15 Minuten 13 Punkte und hatte entscheidenden Anteil daran, dass die Gäste zur Halbzeit mit 38:35 vorn lagen. Die letzten 120 Sekunden der ersten Hälfte gehörten glücklicherweise den Eisbären. Die 2530 Zuschauer schöpften wieder Hoffnung.

Und tatsächlich: Zu Beginn der zweiten Hälfte hatten die Eisbären das Momentum auf ihrer Seite, übernahmen nach einem Dreier von Burtschi die Führung (43:42/23.) Frankfurt strauchelte, die Hausherren verpassten es jedoch daraus Kapital zu schlagen. Selbst die einfachsten Korbleger wollten Mitte des dritten Viertels nicht fallen. Statt mit 50:42 in Führung zu gehen, lag Bremerhaven plötzlich wieder mit vier Zählern hinten. Zu allem Überfluss kassierte Center Scott Morrison sein viertes Foul und musste bis in die Schlussphase hinein zuschauen.

Zu Beginn des Schlussviertels wendete sich der Spielverlauf. Stanley Burrell besorgte die 53:52-Führung und dann ging es Schlag auf Schlag. Alex Harris traf von der Dreierlinie ein und Keith Waleszkowski machte leichte Beute unter dem Korb. Plötzlich lagen die Hausherren mit 10 Punkten vorn (34.). Die Vorentscheidung? Mitnichten. Die Skyliners blieben cool und übernahmen mit einem 14:2-Lauf erneut die Führung. Die Hausherren hatten es letztlich Jacob Burtschi zu verdanken, dass sie als glücklicher Sieger vom Platz gingen. Burtschi traf kurz vor dem Ende vier alles entscheidende Freiwürfe zum 74:68.

Punkteverteilung Eisbären: Burrell 14, Waleszkowski 6, Zwiener 11, Morrison 11, Jackson 7, Harris 4, Burtschi 16, Canty 2, Stommes 3

Beste Werfer Frankfurt: Scott 17, Peacock 14

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