DFV-Präsident ruft zur Null-Toleranz gegenüber Gewalt gegen Einsatzkräfte auf

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Der Schutz und die Anerkennung von Einsatzkräften sind von entscheidender Bedeutung, und angesichts der jüngsten Vorfälle von Gewalt gegen Feuerwehrangehörige ruft Karl-Heinz Banse, der Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), energisch dazu auf, die rechtlichen Mittel in vollem Umfang zu nutzen.

Trotz umfassender Schutzmaßnahmen sind Feuerwehrleute während der Silvesternacht angegriffen und zum Teil verletzt worden. Banse betont: „Jeder Angriff ist einer zu viel!“ Er erwartet, dass die deutsche Justiz bei Verurteilungen alle juristischen Möglichkeiten ausschöpft und keine Verfahren aufgrund eines „mangelnden öffentlichen Interesses“ eingestellt werden.

Die Berichte aus verschiedenen Feuerwehren zeigen beunruhigende Szenarien:

  • In Laatzen (Niedersachsen) attackierten 40 Personen ein Löschfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr mit Steinen und Eisenstangen aus einem Hinterhalt. Das Fahrzeug wurde beschädigt, und die Einsatzkräfte mussten den Einsatz abbrechen.
  • In Bremerhaven (Bremen) wurde die Freiwillige Feuerwehr während eines Brandeinsatzes mit Pyrotechnik beschossen, was zu Verletzungen von zwei Feuerwehrkameraden führte.
  • In Frankfurt am Main (Hessen) wurden Feuerwehrleute bei einem Einsatz mit Steinen und Feuerwerkskörpern angegriffen, was zu Verletzungen von zwei Feuerwehrkräften führte, die ambulant behandelt wurden.
  • In Hannover (Niedersachsen) wurden Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Buchholz während eines Papiercontainerbrandes mutwillig mit Feuerwerkskörpern beworfen, wodurch ein Feuerwehrangehöriger verletzt und ins Krankenhaus gebracht werden musste.
  • In Solingen (Nordrhein-Westfalen) wurden Feuerwehrkräfte, die zu einem Brandeinsatz gerufen wurden, sofort mit Böllern, Raketen und anderen Gegenständen angegriffen. Zum Glück gab es hier keine Verletzten.
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Kurz vor dem Jahreswechsel hatte der Deutsche Feuerwehrverband zusammen mit der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung die Ergebnisse einer landesweiten Umfrage unter ehrenamtlichen Feuerwehrangehörigen veröffentlicht. Fast die Hälfte der Befragten wurde in den letzten beiden Jahren während ihres Einsatzes beleidigt, bedroht oder körperlich angegriffen. Banse unterstreicht erneut: „Jeder Angriff ist einer zu viel! Es ist unabdingbar, dass in jedem Fall ermittelt wird und es zu einem Verfahren kommt, wenn die Voraussetzungen vorliegen.“

Viele Feuerwehren engagieren sich intensiv in der Aufklärungsarbeit, sei es in Jugendzentren oder Schulen, um ihre Arbeit und sich selbst vorzustellen. Banse betont dabei: „Hinter der scheinbar robusten Schutzausrüstung stehen ganz normale Menschen mit all ihren Bedürfnissen.“ Diese Feuerwehrleute haben wie jeder andere Familien und Freunde, die sich wünschen, dass sie stets sicher von ihren Einsätzen zurückkehren.

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