Zahlreiche Schockanrufe von Trickbetrügern – Fast alle Senioren sind wachsam und beenden die Telefonate

 

Am vergangenen Osterwochenende kam es im Bremerhavener Stadtgebiet zu sogenannten Schockanrufen. Zahlreiche Senioren erhielten Anrufe von vermeintlichen Polizeibeamten, die mit frei erfundenen Geschichten versuchten an Bargeld, Wertgegenstände oder persönliche Daten zu gelangen. Viele der angerufenen Personen waren wachsam und beendeten die Telefongespräche sofort. In einem Fall gelang es den Kriminellen jedoch, einen Bremerhavener derart unter Druck zu setzen, dass dieser einen kleineren dreistelligen Bargeldbetrag an die unbekannten Täter aushändigte. Die Polizei Bremerhaven hat die Ermittlungen aufgenommen. Hauptkommissarin Nicole Füllmich-Penshorn von der Zentralen Prävention der Ortspolizeibehörde lobt das entschlossene Handeln der angerufenen Personen: „Sie haben genau richtig gehandelt und sind nicht auf die Forderungen der Betrüger eingegangen. Das zeigt, dass viele Bürgerinnen und Bürger inzwischen gut sensibilisiert sind. Dennoch gibt es immer neue Methoden von Betrügern und Trickdieben, weshalb es wichtig ist, sich weiter zu informieren und wachsam zu bleiben.“ Aktuelle Informationen gibt es im gemeinsamen Präventionsangebot der Polizeien in Deutschland unter www.polizei-beratung.de

Immer wieder gehen bei der Polizei Bremerhaven Hinweise auf Schockanrufe ein. Dabei geben sich die Anrufer beispielsweise als Polizeibeamte oder als Vertreter von Staatsanwaltschaft und Justiz aus. Sie gaukeln ihren potenziellen Opfern am Telefon frei erfundene Schauergeschichten vor und versuchen so, an deren Vermögen zu gelangen. Es gibt endlos viele Varianten solcher Anrufe, aber alle haben dasselbe Ziel: Geld, Wertgegenstände oder persönliche Daten!

 

Aber nicht nur per Telefonanruf versuchen die Kriminellen an das Vermögen ihrer Opfer zu gelangen. Auch Messenger-Dienste wie Whatsapp nutzen sie für ihre Taten. Die Täter schreiben ihre Opfer an, geben sich als Enkelkind, Sohn oder Tochter aus und bitten um Geld. Wie auch beim Schockanruf wird ein Notfall vorgetäuscht und so Druck aufgebaut

  1. Die Polizei warnt ausdrücklich vor diesen Betrugsarten und rät dazu, vor allem auch mit älteren Familienangehörigen über dieses Phänomen zu sprechen und diese zu sensibilisieren.
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Die Tipps Ihrer Polizei:

 

– Übergeben Sie niemals Bargeldsummen oder Wertgegenstände an

Fremde oder Unbekannte. Offizielle Institutionen, wie Polizei

oder Justiz, nehmen auf diese Weise weder Bargeld noch

Wertgegenstände von Ihnen in Empfang.

– Seien Sie misstrauisch, wenn am Telefon Bargeld/ im Chat oder

Wertsachen gefordert werden!

– Wenn Sie unsicher sind oder das Gefühl haben „Da stimmt

irgendetwas nicht!“ wählen Sie die 110!

– Erzählen Sie einer Person Ihres Vertrauens von den Anrufen.

– Rufen Sie zur Überprüfung Ihre Angehörigen unter den Ihnen

bekannten Rufnummern an.

– Versuchen Sie, sich möglichst viele Details wie die angezeigte

Telefonnummer, sprachliche Besonderheiten des Anrufers etc. zu

merken.

– Sollten Sie Opfer eines Betruges geworden sein, so müssen Sie

sich dafür nicht schämen. Informieren Sie die Polizei und warnen

Sie ihr Umfeld vor den Methoden der Betrüger.

Wählen Sie beim kleinsten Verdacht die 110.

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