Grippewelle hat begonnen: Senatorin Bernhard ruft zur Impfung gegen Grippe und Pneumokokken auf

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Fast zwei Jahre blieb die Grippewelle in Deutschland aus – nun hat sie in diesem Jahr nach Informationen des Robert-Koch-Instituts (RKI) bereits im Oktober begonnen und ist damit früher dran, als in anderen Jahren. Aus dem aktuellen Wochenbericht des RKI geht hervor, dass die Influenzafälle – besser bekannt als Grippe – schon jetzt so hoch sind, wie in vergangen Grippewellen erst ab Januar. Bis jetzt wurden in Deutschland schon mehr als 8.370 Fälle gemeldet, im Land Bremen sind es 47 Fälle. Medizinerinnen und Mediziner raten schon seit einigen Wochen, dass sich vor allem Risikogruppen in diesem Jahr gegen Influenza-Viren impfen lassen sollen.

Auch Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard rief gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung Bremen und der Ärztekammer Bremen die Bremerinnen und Bremer vor drei Wochen dazu auf, von den Impfangeboten Gebrauch zu machen und sich bestmöglich gegen die Grippe zu schützen. In den letzten zwei Jahren gab es auf Grund der Corona-Pandemie in den Herbst- und Wintermonaten wesentlich mehr Schutzmaßnahmen, die nicht nur vor einer Infektion mit Corona, sondern auch vor anderen Viruserkrankungen, wie Influenza schützen. Das gilt vor allem für die Risikogruppen. Dazu zählen Menschen ab 60 Jahren, Personen mit chronischer Grunderkrankung, Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- und Pflegeheimen, Medizinisches Personal, Personen in Einrichtungen mit umfangreichem Publikumsverkehr, Kontaktpersonen von Menschen mit bestimmtem Risiko (Kokonstrategie) und Schwangere. Besonders gefährdet sind auch Personen mit chronischen Erkrankungen der Atemwege, Herz- oder Kreislaufkrankheiten und mit Diabetes oder anderen Stoffwechselkrankheiten.

Neben der Grippeimpfung wird in diesem Jahr verstärkt zu einer Impfung gegen Pneumokokken geraten. Das RKI empfiehlt Personen, denen sowohl die Pneumokokken- als auch die saisonale Influenza-Impfung empfohlen wird, sich auch gegen beide Erkrankungen impfen zu lassen. „Es ist sehr wichtig, dass sich Risikogruppen jetzt gegen Grippe und auch gegen Pneumokokken impfen lassen, denn im Rahmen von Influenza-Erkrankungen kommt es häufiger auch zu gleichzeitigen Infektionen mit Pneumokokken. Die Impfung bietet dafür den besten Schutz, deshalb nehmen Sie die Angebote in den Arztpraxen war und lassen Sie sich von Ihrem Hausarzt oder Ihrer Hausärztin beraten“, sagt Claudia Bernhard, Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz. Pneumokokken sind Bakterien, die durchaus schwere Infektionen auslösen können. Dazu zählt vor allem die Lungenentzündung, sowie Hirnhaut-, Mittelohr- und Nasennebenhöhlenentzündungen. Sie können durch Tröpfchen- oder Schmierinfektionen von Mensch zu Mensch übertragen werden.300x250 kos ani

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