Schiff droht zu sinken. Feuerwehr pumpt 30.000 Liter Wasser aus einer Klappschute

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Die Feuerwehr Bremerhaven wurde gegen 14:30Uhr in die Bückingstraße im
stadtbremischen Überseehafengebiet alarmiert. Ein voll beladenes
Transportschiff geriet in Schieflage und drohte zu sinken. Bei dem
Schiff handelte es sich um eine sogenannte Klappschute, die mit Erdreich
beladen war. Das etwa 50 Meter lange und 8 Meter breite Schiff war beim
Eintreffen der Einsatzkräfte im Heckbereich bis zur Wasseroberfläche
gesunken. Wasser geriet im inneren des Schiffes und flutete einen der
großen Hohlräume. Um ein weiteres Absinken zu verhindern, setzte die
Feuerwehr zwei Hochleistungspumpen ein und förderte über 30.000 Liter
aus dem inneren des Schiffes zurück ins Hafenbecken. Das Schiff
stabilisierte sich während des Pumpvorganges zunehmend. Nach etwa 1,5
Stunden konnte der untere Bereich des Schiffes erkundet werden, um die
Ursache des Wassereinbruches festzustellen. Im Bereich einer
Wartungsluke geriet das Hafenwasser in den Hohlraum der Klappschute. Das
Schiff blieb in Absprache mit dem Betreiber weiter im Kaiserhafen. Eine
Reparatur wird voraussichtlich in einer Werft erfolgen müssen. Bis
dahin setzt der Betreiber Pumpen ein, die das Hafenwasser stetig aus
dem Schiff pumpen. Während des Einsatzverlaufes gerieten keine
Betriebsstoffe in das Hafenbecken. Die Feuerwehr konnte durch den
schnellen Einsatz der Pumpen das Sinken der Klappschute verhindern.
Gegen 17:00 endete der Einsatz für die Feuerwehr. .

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