Skandal bei der Führerscheinprüfung: Betrugsversuch mittels Mini-Kamera führt zu Anzeige

Skandal bei der Führerscheinprüfung: Betrugsversuch mittels Mini-Kamera führt zu Anzeige

Die Aussicht auf den begehrten Führerschein erlitt kürzlich einen herben Rückschlag, als Prüfer bei einer theoretischen Führerscheinprüfung auf technische Hilfsmittel bei einem Bewerber stießen und dies als betrügerischen Versuch meldeten.

Um sicherzustellen, dass die Prüfungen fair ablaufen, setzen Prüfer mittlerweile erhebliche Mittel ein, um sicherzustellen, dass keine Kandidaten mit Smartphones, Spickzetteln oder versteckter Elektronik schummeln. In einem Fall in Bremerhaven-Leherheide fielen den Prüfern Anzeichen auf, dass ein 16-Jähriger möglicherweise technische Unterstützung in Anspruch nahm.

Und tatsächlich: Bei genauerer Überprüfung entdeckte der Prüfer eine Mini-Kamera am Kragen der viel zu großen Oberbekleidung des Prüflings. Dieser verließ daraufhin fluchtartig das Gebäude und ließ das präparierte Kleidungsstück zurück. Die Behörden erstatteten eine Strafanzeige wegen des versuchten Betrugs gegen den 16-Jährigen. Die Polizei beschlagnahmte das Kleidungsstück samt Kamera als Beweismittel.

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Hintergrund dieser drastischen Maßnahmen ist eine Gesetzesänderung der Bundesregierung im Frühjahr 2022. Seitdem droht bei Betrugsversuchen während der Führerscheinprüfung eine Sperre von bis zu neun Monaten für einen erneuten Prüfungsversuch. Laut TÜV haben im Verlauf der ersten neun Monate dieses Jahres über 2.700 Personen versucht, bei der theoretischen Führerscheinprüfung zu schummeln und wurden dabei erwischt. Diese Zahl stellt einen neuen Höchststand dar und bedeutet einen Anstieg um 38 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie der TÜV-Verband im Oktober mitteilte. Die Dunkelziffer der Betrugsfälle dürfte noch höher liegen.

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