500 Euro Belohnung für Hinweise: Schwer misshandelter Hund in Bremerhaven-Lehe ausgesetzt

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fotoquelle: Tierheim Bremerhaven

500 Euro Belohnung für Hinweise: Schwer misshandelter Hund in Bremerhaven-Lehe ausgesetzt

PETA setzt eine Belohnung von 500 Euro für Hinweise aus, die zur Ergreifung der Täter führen, nachdem ein schwer misshandelter und ernsthaft kranker Hund in einem beunruhigenden Akt der Tierquälerei auf einem Spielplatz im Stadtteil Lehe von Bremerhaven ausgesetzt wurde. Der Vorfall, der vergangenen Mittwoch ans Licht kam, rief sofort die Feuerwehr auf den Plan, die den kritisch zuständigen Yorkshire-Mix in ein Tierheim brachte. Dort wurde der Hund, der stark abgemagert, dehydriert und mit verfilztem Fell sowie mehreren Verletzungen vorgefunden wurde, umgehend medizinisch versorgt.

Die Erstuntersuchung im Tierheim offenbarte, dass der Hund nicht nur erheblich vernachlässigt worden war, sondern auch mit einem lebensbedrohlichen Virus infiziert ist, was eine sofortige Isolation in einer spezialisierten Klinik notwendig machte. Zudem ergab sich, dass der Hund über einen längeren Zeitraum keine Nahrung erhalten hatte, bevor er kurz vor seiner Auffindung mit einer großen Menge Futter überfüttert wurde.

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Trotz dieser traurigen Umstände gibt es Hoffnung für den Hund, der liebevoll Egon genannt wurde. Dank intensiver Pflege und medizinischer Betreuung zeigt Egon Anzeichen einer Besserung und scheint die kritischste Phase seiner Erholung überstanden zu haben. Um die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen und weiteres Leid zu verhindern, hat PETA bei der Staatsanwaltschaft Bremen, Zweigstelle Bremerhaven, Strafanzeige gegen Unbekannt erstattet. Dieser Fall hebt die Notwendigkeit hervor, das Bewusstsein für Tierwohl zu schärfen und die schutzbedürftigsten Mitglieder unserer Gesellschaft zu verteidigen.

PETA setzt regelmäßig Belohnungen in Fällen von misshandelten oder ausgesetzten Tieren aus, um bei der Ermittlung der Täter zu helfen.PETA Deutschland begeht im Jahr 2024 ihr 30-jähriges Jubiläum. Zu diesem Anlass fordert die Organisation, dass Tiere vor dem Gesetz als Personen, das heißt als Träger von schutzwürdigen Interessen, anerkannt werden und bestimmte Grundrechte erhalten. PETAs Motto lautet: Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren, sie essen, sie anziehen, sie uns unterhalten oder wir sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein – eine Form von Diskriminierung, bei der Tiere aufgrund ihrer Artzugehörigkeit abgewertet werden.

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