Programm zur Förderung von Brennpunktschulen: Vorbereitungen für das Startchancen-Programm

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Beispielbild:Die Schule am Ernst-Reuter-Platz wird ebenfalls umgebaut und erhält darüber hinaus einen Erweiterungsbau. ©Magistratspressestelle / Marco Butzkus

Programm zur Förderung von Brennpunktschulen: Vorbereitungen für das Startchancen-Programm

Mit dem Ziel, finanzielle Unterstützung für Schülerinnen und Schüler an Brennpunktschulen in Bremen zu gewährleisten, steht das Land ab 2024 vor einer vielversprechenden Möglichkeit. Aus dem bundesweiten Startchancen-Programm wird jährlich eine Summe von rund 9,75 Millionen Euro zur Verfügung stehen, wie in einer wegweisenden Eckpunkte-Vereinbarung zwischen dem Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Kultusministerkonferenz beschlossen wurde. Dieses Programm soll über einen Zeitraum von zehn Jahren laufen und ist Teil einer Gesamtfinanzierung von 20 Milliarden Euro, die von Bund und Ländern bereitgestellt werden.

Kinder- und Bildungssenatorin Sascha Karolin Aulepp äußerte sich dazu: „Die Absicht der Bundesregierung, etwas gegen die bestehende Benachteiligung von Kindern zu unternehmen und Bildungsgerechtigkeit zu fördern, ist lobenswert und dringend erforderlich. Es ist wichtig, dass diese Mittel dort eingesetzt werden, wo Kinder mit besonderem Unterstützungsbedarf sind. Das gegenwärtige Programm markiert einen ersten Schritt weg von einer gleichmäßigen Verteilung und wird den Kindern sowie jungen Menschen in Bremen und Bremerhaven helfen. Dank des heutigen Senatsbeschlusses können wir unmittelbar handeln, sobald die Bundesmittel eintreffen.“

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Um einen reibungslosen Start des Startchancen-Programms zum 1. August 2024 sicherzustellen, sind vorbereitende Maßnahmen erforderlich. Der Senat hat daher am Dienstag (28. November 2023) beschlossen, der Senatorin für Kinder und Bildung bereits 412.500 Euro zur Verfügung zu stellen, als Vorauszahlung auf die in Kürze eintreffenden Bundesmittel zur Vorbereitung des Startchancenprogramms. Hierzu wird unter anderem eine Koordinierungsstelle eingerichtet, die Schulen für das Programm auswählt, die besonderen Herausforderungen gegenüberstehen, und gezielt auf deren Bedürfnisse zugeschnittene Maßnahmenpakete entwickelt.

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Die Senatorin für Kinder und Bildung strebt an, möglichst viele Schulen in das Programm aufzunehmen, insbesondere jedoch Schulen in sozial und ökonomisch benachteiligten Gebieten, wo Kinder einem besonderen Armutsrisiko ausgesetzt sind.

Der Schwerpunkt des Startchancen-Programms liegt dabei vor allem auf den Grundschulen. Aber auch weiterführende Schulen im Land Bremen sollen zu 40 Prozent unterstützt werden. Die Mittel aus diesem Programm sollen für Investitionen in zeitgemäße Lernumgebungen, die Bereitstellung von Budgets zur Förderung bedarfsgerechter Lösungen an Schulen sowie zur Finanzierung von Personal für die Stärkung multiprofessioneller Teams genutzt werden.

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