Dritte Förderrunde 2022 im Landesprogramm „Lebendige Quartiere“

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Für das Landesprogramm „Lebendige Quartiere“ in Bremerhaven läuft derzeit bereits der dritte Projektaufruf im laufenden Jahr.

Bis zum Freitag, dem 30. September 2022, können noch Anträge für das Programm im Stadtplanungsamt eingereicht werden. Seit Ende 2021 konnten in Bremerhaven bereits mehr als 30 Projekte durch das Programm unterstützt werden. „Das ist ein toller Erfolg“, so Stadtrat Uwe Parpart als zuständiger Sozialdezernent. „Denn gerade in unruhigen Zeiten wie zurzeit ist es wichtig, dass wir Projekte und Initiativen unterstützen können, die den sozialen Zusammenhalt in unserer Stadt stärken und zu mehr Teilhabe und Chancengleichheit beitragen können“, führt Parpart weiter aus. Dazu soll das Landesprogramm „Lebendige Quartiere“ beitragen. Neben den Schwerpunkten für den sozialen Zusammenhalt und die Lebensqualität in den Quartieren, sollen städtebauliche Investitionen verstetigt und Ungleichheit innerhalb der Stadt abgebaut werden. Im Mittelpunkt des Programms stehen Quartiere mit besonders großen sozialen Herausforderungen sowie Bevölkerungsgruppen mit eingeschränkten Teilhabechancen.

Bremerhaven stehen im Jahr 2022 und auch im kommenden Jahr jeweils 400.000 Euro für vier Förderschienen zur Verfügung, wobei sich der „Innovationstopf“ in besonderer Weise an lokale Akteurinnen und Akteure, Vereine und Initiativen vor Ort richtet, die einen Beitrag zur Stärkung der Teilhabe in den Quartieren leisten und für deren Unterstützungsbedarf von bis zu 10.000 Euro es keine anderen Finanzierungsmöglichkeiten gibt.

Gefördert werden können insbesondere

– gemeinnützige Vereine und Initiativen, die im Quartier wichtige Aufgaben übernehmen und zur Förderung der Gemeinschaft durch hohes ehrenamtliches Engagement beitragen,

– die freie Szene mit ihrem Beitrag für die Stadtteilkulturarbeit sowie Kulturaktivitäten von Migrantenorganisationen,

– Initiativen, die einen Beitrag zur Vernetzung von Aktivitäten und zur intensiveren Nutzung von öffentlichen Infrastrukturen in den Stadtteilen leisten,

– Initiativen, die einen Beitrag zur Sicherheit und Sauberkeit im Quartier leisten.

– kleinere Vorhaben, die größere Investitionen (z.B. aus der Städtebauförderung) absichern und darauf abzielen, die Lebenssituation im Quartier zu verbessern,

Weitere Förderschwerpunkte im Rahmen von Lebendige Quartiere in Bremerhaven sind:

Quartierszentren bzw. Freizeit-Treffpunkte, Projekte, die in Quartieren mit erhaltenswertem Gebäudebestand zur Belebung und Leerstandbehebung beitragen oder Barrieren reduzieren, und imageprägende „Impulsprojekte“, die Investitionen aus den Programmen der Städtebauförderung absichern, z.B. durch kulturelle Nutzungen und Projekte, spezielle Gastronomie- oder Einzelhandels- sowie Präventionsangebote. „Gerade in schwierigen Zeiten wird das Miteinander immer wichtiger“ ergänzt Bürgermeister Torsten Neuhoff als Dezernent für das Stadtplanungsamt. „Das Programm Lebendige Quartiere trägt mit seiner Vielfältigkeit dazu bei, dass die Menschen in Bremerhaven in verschiedenen Projekten das Miteinander wiederfinden und Gemeinsamkeiten entwickeln. Die Erfolge der ersten beiden Projektaufrufe unterstreichen die besondere Bedeutung für die Lebensqualität. Insbesondere in Stadtteilen mit besonderer Herausforderung sind diese Projekte wichtig, da der soziale Zusammenhalt gestärkt wird.“

Alle Förderrichtlinien und Antragsunterlagen gibt es hier.

Anträge können bei der Koordinationsstelle „Lebendige Quartiere“ im Stadtplanungsamt, Fährstraße 20, 27568 Bremerhaven oder LLQ@magistrat.bremerhaven.de eingereicht werden. Für Nachfragen stehen Anja von Eitzen-Peuster unter 0471 5903293 im Stadtplanungsamt und Klaus-Martin Hesse unter 0471 5903164 im Sozialreferat unter der oben genannten Mailadresse zur Verfügung.

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