Hafenarbeiterstreik: Arbeitgeber sind jetzt zu weiteren Gesprächen bereit

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Die Gewerkschaft Verdi und der Zentralverband deutscher Seehafenbetriebe (ZDS) wollen sich am Montag zu einem weiteren Gespräch treffen. Die nächste Verhandlungsrunde zwischen BTK und ZDS findet um 11.00 Uhr im Verdi Haus in Berlin am Paula Thiede Ufer 10 statt.

Bei dem Streit geht eigentlich nur noch um den Inflationsausgleich, zudem die Arbeitgeber bislang kein Angebot abgegeben haben.                                                                              Bei den klassischen Entgeltverhandlungen liegen Verdi und der ZDS nicht mehr so weit auseinander. Verdi fordert bei einer Tariflaufzeit von 12 Monaten eine Erhöhung der Stundenlöhne um 1,20 Euro sowie in Vollcontainerbetrieben eine Erhöhung der jährlichen Zulage um 1200 Euro. Der ZDS akzeptiert bei einer Tariflaufzeit von 18 Monaten eine Anhebung der Stundenlöhne um 1,20 Euro – im Autoumschlag um 90 Cent – und ist auch mit der Anhebung der Zulage um 1.200 Euro einverstanden.

Wobei die 90 Cent auf dem Autoterminal Bremerhaven bei den Arbeitern in den nächsten 2 Jahren gar nicht ankommen werden. Nach 2 Jahren erhalten die Arbeiter erst wieder die Lohnerhöhungen. Dies liegt am neuen Beschäftigungssicherungsvertrag (gültig ab 1.6.22) am Autoterminal, dieser musste aufgrund der hohen Verluste am Autoterminal und durch Druck des BLG Vorstands abgeschlossen werden. Einzig die Zahlung eines Inflationsausgleich würde auch für die Mitarbeiter am Autoterminal Bremerhaven einige Cent mehr im Geldbeutel bedeuten.

Sollte das Gespräch am Montag erneut scheitern, könnte es erneut zu einem Streik kommen.

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