Falsche Handwerker bestehlen 80-jährige Frau

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Eine über 80 Jahre alte Frau ist am Montagnachmittag im Bereich Klushof das Opfer von falschen Handwerkern geworden. Die Männer gaben an, an den Wasserleitungen arbeiten zu müssen. Gegen 16.30 Uhr klingelte es an der Wohnungstür der Rentnerin und ein unbekannter Mann gab sich als Handwerker aus. Da Arbeiten an den Wasserleitungen im Haus notwendig würden, müsse er die Leitungen in der Wohnung überprüfen. Gutgläubig ließ die Rentnerin den Unbekannten in die Wohnung. Beide hantierten auf Anweisung des angeblichen Handwerkers an den Wasserhähnen in der Wohnung, bis der ungebetene Gast die Wohnung wieder verließ. Erst jetzt bemerkte das Opfer, dass ein Komplize während der Zeit nach Beute suchte und ihr Geld gestohlen hat.

Die Polizei rät: Schauen Sie sich Besucher vor dem Öffnen der Tür durch den Türspion oder durch das Fenster genau an. Öffnen Sie die Tür nur bei vorgelegtem Sperrriegel. Lassen Sie keine Fremden in Ihre Wohnung. Bestellen Sie Unbekannte zu einem späteren Zeitpunkt wieder, wenn eine Vertrauensperson anwesend ist. Wehren Sie sich energisch gegen zudringliche Besucher, sprechen Sie sie laut an oder rufen Sie um Hilfe. Treffen Sie mit Nachbarn, die tagsüber zu Hause sind, die Vereinbarung, sich bei unbekannten Besuchern an der Wohnungstür gegenseitig Beistand zu leisten. Verlangen Sie von Amtspersonen grundsätzlich den Dienstausweis und prüfen Sie ihn sorgfältig auf Druck, Foto und Stempel. Rufen Sie im Zweifel vor dem Einlass die entsprechende Behörde an. Suchen Sie deren Telefonnummer selbst heraus. Denken Sie daran: Banken, Sparkassen, Polizei oder andere Behörden schicken Ihnen nie “Geldwechsler” oder “Falschgeld-Prüfer” ins Haus. Verständigen Sie über das Auftauchen derartiger Personen umgehend die Polizei.

Lassen Sie nur Handwerker in Ihre Wohnung, die Sie selbst bestellt haben oder die von der Hausverwaltung angekündigt worden sind. Das gleiche gilt für vermeintliche Vertreter der Stadtwerke. Nehmen Sie für Nachbarn nichts ohne deren ausdrückliche Ankündigung entgegen, zum Beispiel Nachnahmesendungen oder Lieferungen gegen Zahlung. Geben Sie keine Unterschrift für angebliche Geschenke oder Besuchsbestätigungen. Wechseln Sie niemals Geld an der Haustür. Sie könnten – beispielsweise durch Falschgeld – betrogen werden.

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