Polizei nimmt betrunkenen Radfahrer nach Unfall in Gewahrsam

Polizei nimmt betrunkenen Radfahrer nach Unfall in Gewahrsam

Anwohner, die den gestürzten Radfahrer gegen 22:30 Uhr entdeckten, alarmierten umgehend die Rettungskräfte und leisteten bis zu deren Eintreffen Erste Hilfe.

Die Polizeibeamten stellten bei der Unfallaufnahme fest, dass der 46-Jährige erheblich alkoholisiert war. Ein durchgeführter Atemalkoholtest bestätigte die Trunkenheit des Mannes, welcher offensichtlich nicht mehr in der Lage war, sein Fahrrad sicher zu führen. Aufgrund der Schwere seiner Verletzung wurde er zunächst von den Rettungskräften behandelt, bevor ihn die Polizei aus Sicherheitsgründen in Gewahrsam nahm.

In einer Erklärung wies die Polizei darauf hin, dass die Promillegrenzen für alle Verkehrsteilnehmer gelten, einschließlich Fahrradfahrer, Pedelec-Nutzer und E-Scooter-Fahrer. Radfahrer, die mit einem Alkoholpegel von 1,6 Promille oder höher erwischt werden, müssen mit schwerwiegenden Konsequenzen rechnen, einschließlich der möglichen Anordnung einer medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU). Bei Nichtbestehen dieser Untersuchung droht ein Fahrverbot und der Entzug des PKW-Führerscheins. Zudem kann bei Verstößen gegen das Verkehrsrecht ein Eintrag im Verkehrseignungsregister in Flensburg erfolgen, begleitet von einer Geldstrafe.

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Die Polizei betont jedoch, dass auch Werte unter 1,6 Promille zu rechtlichen Folgen führen können, vor allem wenn Verkehrsregeln nicht beachtet werden oder ein Unfall verursacht wird. Bereits ab 0,3 Promille kann eine solche Fahrt als Straftat gewertet werden, unabhängig von der höher angesetzten Grenze.

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