Zielgerichtete Projekte: Städtebauförderung stärkt Quartiere in Bremen und Bremerhaven

Im Jahr 2023 erhält das Land Bremen eine Förderung von 5,77 Millionen Euro aus Bundesmitteln für die Städtebauförderung. Mit diesen Mitteln können gezielte Projekte im Bundesland mit einem Gesamtbudget von 17,31 Millionen Euro umgesetzt werden.

Özlem Ünsal, Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung, betont die soziale Bedeutung der Städtebauförderung und die Sicherung durch das Landesprogramm. Dies ermöglicht zielgerichtete Investitionen in Quartiere, die umfassende Bedürfnisse haben, und kommt direkt den Menschen vor Ort zugute. Die Fördermittel werden in verschiedenen Stadtteilen eingesetzt, darunter Grohn, Blumenthal, Lüssum, Gröpelingen, das Schweizer Viertel und Kattenturm in Bremen sowie Geestemünde, Lehe und Wulsdorf in Bremerhaven.

Konkret werden Rad- und Fußwege zur kostengünstigen und umweltfreundlichen Mobilität im Quartier gebaut. Schulen werden um Räume für den Stadtteil, wie Elterncafés oder Beratungsdienste, erweitert. Quartierszentren als Begegnungsorte entstehen in enger Zusammenarbeit mit Fachressorts, Beiräten, Trägern und anderen Beteiligten. Klimaanpassungs- und Klimaschutzmaßnahmen sind ebenfalls integraler Bestandteil dieser Bauprojekte.

Die Finanzierung der Städtebauförderung erfolgt in der Regel zu gleichen Teilen durch Bund, Länder und Gemeinden. Sowohl die Stadt Bremen als auch Bremerhaven beteiligen sich jeweils mit 5,77 Millionen Euro, und das Land Bremen trägt denselben Betrag bei. Die Mittel werden auf drei Städtebauförderungsprogramme aufgeteilt: „Sozialer Zusammenhalt“, „Lebendige Zentren“ und „Wachstum und nachhaltige Entwicklung“.

Im Rahmen des Programms „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ werden die Fördergebiete Gröpelingen und Grohn in Bremen sowie Geestemünde und Lehe in Bremerhaven unterstützt, wobei in Bremerhaven die Sanierung von Altbauten im Fokus steht. Das Programm „Sozialer Zusammenhalt“ wird in Bremen in Lüssum und Gröpelingen, im Schweizer Viertel und in Kattenturm sowie in Bremerhaven-Lehe angewendet. Im Rahmen des Programms „Lebendige Zentren“ werden das Bremer Gebiet Blumenthal sowie das Gebiet Bremerhaven-Wulsdorf gefördert.

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