Unnötige Notrufanrufe von Kindern halten Einsatzkräfte auf Trab

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Am vergangenen Montag, dem 28. August, ereigneten sich wiederholte und grundlose Anrufe bei den Notrufnummern der Polizei (110) und der Feuerwehr (112) durch mehrere Kinder. Im Verlauf des späten Nachmittags wurden die Leitstellen der Polizei und der Feuerwehr mehrfach durch diese Anrufe belästigt. Trotz der Anrufe war es nicht möglich, einen klaren Grund für die Aktion zu ermitteln, da die Anrufer jedes Mal nach nur wenigen Sekunden auflegten.

Die Polizei reagierte schnell und konnte den Ursprung der Anrufe bald in Bremerhaven-Geestemünde lokalisieren. Eine Streifenwagenbesatzung wurde zum Ort des Geschehens geschickt. Die Beamten stellten fest, dass eine Gruppe von Kindern hier offenbar für diese Anrufe verantwortlich war. Ein Kind wurde zu Hause in Anwesenheit eines Erziehungsberechtigten angetroffen. In einem klärenden Gespräch erklärten die Beamten die korrekte Verwendung des Notrufs. Es wurde betont, dass der Missbrauch von Notrufnummern als Straftat betrachtet wird.

Die Polizei Bremerhaven betonte in diesem Zusammenhang wichtige Informationen zum Thema Notruf: Die Polizei ist über die Notrufnummer 110 rund um die Uhr erreichbar, während die Feuerwehr und der Rettungsdienst unter der Nummer 112 kontaktiert werden können. Falls Unsicherheiten darüber bestehen, welche Nummer gewählt werden sollte, wird empfohlen, diejenige Nummer zu wählen, die einem zuerst in den Sinn kommt. Diese Notrufnummern sind kostenlos und können auch von Mobiltelefonen ohne Guthaben angerufen werden.

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Wann sollte man die Notrufnummer 110 der Polizei wählen?

  • Wenn man Zeuge oder Opfer einer Straftat geworden ist.
  • Wenn man Hinweise auf mögliche Straftaten geben kann.
  • In Gefahrensituationen.
  • Bei Beobachtung verdächtiger Verhaltensweisen.

Nach der Kontaktaufnahme mit dem Notruf wird empfohlen:

  • Ruhe zu bewahren und sich auf die Fragen der Mitarbeiter der Leitstelle zu konzentrieren.
  • Informationen zur genauen Adresse, Beschreibung des Notfalls, Anzahl der Beteiligten und Verletzten sowie erkennbare Verletzungen anzugeben.
  • Eigene Angaben wie Name, Anschrift und Telefonnummer zu machen.

Man sollte das Gespräch nicht beenden und auf Rückfragen warten. Die Einsatzkräfte beenden das Gespräch, und gegebenenfalls ist bereits ein Einsatzfahrzeug auf dem Weg. Es wird geraten, auf das Eintreffen der Beamten zu warten. Im Zweifelsfall ist es besser, den Notruf einmal zu oft zu wählen, als einmal zu wenig. Die Polizei steht stets zur Verfügung, um Hilfe zu leisten.

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