Großübung in Bremerhaven mit überregionaler Beteiligung erfolgreich verlaufen – Mehrere Schwerverletzte nach Fettexplosion

Bildnachweis: Johanna Geimer Bildunterschrift: Impression von der Großübung in Bremerhaven
Bildnachweis: Johanna Geimer
Bildunterschrift: Impression von der Großübung in Bremerhaven

Im Rahmen einer Großübung ereignete sich in der Eisarena Bremerhaven eine simulierte Fettexplosion mit mehreren Schwerverletzten. Während eines Eishockeyspiels, das vor ausverkauftem Stadion stattfand, kam es zu einer Fettexplosion in der Küche eines Gastronomiebereichs. Das Feuer breitete sich daraufhin von der Gastronomie aus und führte zu schwersten Brandverletzungen bei Personen in unmittelbarer Nähe. Einige Zuschauer verletzten sich während ihrer Flucht ins Freie, während andere im verrauchten Gebäude vermisst wurden. Die Feuerwehr Bremerhaven wurde durch die ausgelöste Brandmeldeanlage bereits alarmiert, und mehrere Personen wählten den Notruf 112, um das Feuer zu melden. Aufgrund der hohen Anzahl von Verletzten und Vermissten forderte die Einsatzleitung der Feuerwehr zusätzliche Einsatzkräfte an. Das Einsatzstichwort Massenanfall von Verletzten (MANV) wurde ausgelöst. Die Feuerwehr konnte das Feuer schnell unter Kontrolle bringen. Zu den weiteren Herausforderungen zählten die Suche und Rettung der im Gebäude vermissten Personen, die Entrauchung der Eisarena, die medizinische Versorgung vor Ort, der Transport der Verletzten in mehrere Krankenhäuser sowie die Koordination der beteiligten Einsatzfahrzeuge und die logistische Herausforderung vor Ort.

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Bildunterschrift: Impression von der Großübung in Bremerhaven

Insgesamt wurden 50 Personen vor Ort medizinisch versorgt. An dem Einsatz waren etwa 180 Einsatzkräfte beteiligt, darunter die Feuerwehr Bremerhaven, Rettungskräfte verschiedener Hilfsorganisationen, Rettungsdienste und Feuerwehren aus Bremerhaven, den Landkreisen Cuxhaven, Osterholz und Rotenburg (Wümme), der Stadt Bremen und der Stadt Cuxhaven.

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Die Realistische Unfalldarstellung der Johanniter-Unfall-Hilfe Oldenburg und die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft Bremerhaven übernahmen die Darstellung der verletzten Personen. Insgesamt wurden rund 200 Beschäftigte, Zuschauerinnen und Zuschauer von den Rettungskräften betreut.

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Jens Cordes, Leiter der Feuerwehr Bremerhaven, bedankte sich bei allen beteiligten Einsatz- und Unterstützungskräften sowie den Verletztendarstellerinnen und Verletztendarstellern, die als Eishockeyfans an der Übung teilgenommen haben. Er betonte die Bedeutung solcher Übungen, um das Zusammenspiel mit Kräften außerhalb der Feuerwehr Bremerhaven zu trainieren. Schwachstellen in der Kommunikation konnten identifiziert werden, und die gewonnenen Erkenntnisse fließen in zukünftige Evaluierungen und Konzepte mit ein.

Die Feuerwehr Bremerhaven dankte außerdem allen Privatpersonen und Organisationen, die bei der Darstellung der Übung und als Fans mitgewirkt haben. Besonderer Dank gilt den Mitarbeitenden der Stadthalle Bremerhaven Veranstaltungs- und Messe GmbH für ihre Unterstützung bei der Ausrichtung der Großübung.

Hinweis: Bei dieser Mitteilung handelt es sich um eine Übung

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