Neue Wohnungen auf dem Kistnergelände: Bremerhaven hat einen Investor gefunden

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132 Wohnungen – alle mit Blick aufs Wasser – werden in den kommenden Jahren auf dem Kistnergelände entstehen 132 Wohnungen – alle mit Blick aufs Wasser – werden in den kommenden Jahren auf dem Kistnergelände entstehen ©Visualisierung: Spengler&Wiescholek

Der Stadt Bremerhaven und der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft Stäwog ist es gelungen, einen Investor für die Wohnbebauung auf dem Kistner-Gelände zu finden

Jaroslav und Silvester Gerbatowski, Eigentümer der Firma „Gerba Bauunternehmen“ aus Schiffdorf, werden gemeinsam mit der Gewoba insgesamt 132 Wohnungen in vier Gebäuden errichten. Der Baustart soll noch in diesem Jahr erfolgen.

„Ich bin froh, dass wir die Herren Gerbatowski für die Entwicklung dieses Leuchtturmprojektes in Lehe gewinnen konnten. Der Stadtteil Lehe wird dadurch stark aufgewertet und das fertige Areal zieht hoffentlich viele Neubürgerinnen und Neubürger in die Stadt“, so Bremerhavens Oberbürgermeister Melf Grantz.

Gebaut werden vier Mehrfamilienhäuser – zwei mit fünf und zwei mit sieben Etagen. Die Pläne dazu stammen vom Hamburger Architektenbüro Spengler&Wiescholek, dessen Entwurf die mehrköpfige Jury mit Experten aus Architektur, Stadtplanung, Wohnungsunternehmen und Verwaltung im Jahr 2016 überzeugt hatte. Vor allem wegen der gestiegenen Baupreise und Bauzinsen im Zuge des Ukraine-Kriegs war die Umsetzung des Projekts allerdings ins Stocken geraten.

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Entsprechend erleichtert reagierte auch Bürgermeister Torsten Neuhoff, Dezernent für das Stadtplanungsamt, auf die aktuelle Entwicklung: „Ich bin froh, dass es uns gelungen ist, für das Kistner-Gelände einen Investor aus der Privatwirtschaft zu finden. Für die Stadt selbst wäre das dringend benötigte Projekt sonst nicht realisierbar und die Chance auf eine weitere städtebauliche Aufwertung von Lehe in weite Ferne gerückt.“

Foto:Heiko Sandelmann

„Mein Bruder und ich als private Investoren freuen uns sehr darauf, das Projekt Kistnergelände zu realisieren“, so Jaroslav Gerbatowski, der vor allem die großartige Lage der künftigen Wohngebäude direkt an der Geeste mit Nähe zur Innenstadt lobt. Durch die Bebauung des Areals gewinne zudem die gesamte Umgebung an Attraktivität, so der Bauunternehmer.

Die nächsten Schritte sollen nun zügig erfolgen. „Für die Wohnbebauung auf dem ehemaligen Kistnergelände haben wir alles vorbereitet, dass es jetzt nahtlos weitergehen kann“, versichert Stäwog-Geschäftsführer Sieghard Lückehe. „Wir freuen uns sehr, dass mit den neuen Eigentümern ein Investor gefunden wurde, der die Wohnungen im eigenen Bestand hält und vermietet“, so Lückehe. Auch die Gewoba steht bereits in den Startlöchern. Anfang Juli will sie den Spatenstich für den Bau von insgesamt 66 Zwei- bis Vierzimmer-Wohnungen vornehmen. Die Fertigstellung ist für Frühjahr 2025 vorgesehen.

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Seit der Insolvenz des Unternehmens im Jahre 2005 lag das Gelände der ehemaligen Kalksandsteinfabrik und des Baugeschäftes H. F. Kistner brach. In einem städtebaulichen Wettbewerb wurden 2016 die Weichen gestellt, um das Areal zu entwickeln. Ein Verbrauchermarkt an der Hafenstraße konnte bereits 2020 eröffnen. Neben dem mehrgeschossigen Wohnungsbau ist unter anderem ein Hostel mit Gastronomie geplant, das der Unternehmer Lars Wübben errichten möchte, sobald die vier Wohngebäude fertiggestellt sind.

„Die Bauarbeiten auf dem Kistnergelände sind ein weitere Meilenstein der Stadtteilaufwertung, dieses Mal in Lehe. Aber ich bin ebenso zuversichtlich, dass es auch in der Stadtteilentwicklung in Wulsdorf noch in diesem Jahr weiter voran gehen wird“, teilt Grantz abschließend mit.

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