Bis Ende Februar: Stadt erinnert Anlieger an ihre Pflicht zur Pflege von Bäumen, Hecken und Sträuchern

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Symbolbild ©Nina Jüchtern

Bäume, Sträucher und Hecken entlang öffentlicher Straßen und Wege verschönern das Landschafts- und Stadtbild

Sie können aber auch die Sicherheit und Leichtigkeit des Straßenverkehrs beeinträchtigen, wenn sie nicht regelmäßig ausgeästet und auf das erforderliche Maß zurückgeschnitten werden. Davon betroffen sind oft die Verkehrszeichen an Kreuzungen oder Einmündungen und die Straßenbeleuchtung. Eine gefährliche Situation entsteht aber auch für Fußgänger, wenn sie wegen tiefhängender Äste oder ausufernder Hecken auf die Fahrbahn ausweichen müssen.

Der Magistrat bittet daher die Eigentümer und Anlieger von Grundstücken um Abhilfe und weist in diesem Zusammenhang auf § 39 Abs. 2 und 3 in Verbindung mit §§ 41 und 42 im Bremischen Landesstraßengesetz hin.

Die Anlieger sind verpflichtet, den von ihrem Grundstück auf öffentliche Straßen ragenden Bewuchs zu beseitigen. Als Anhaltspunkt gilt für Hecken der Rückschnitt bis hinter die Plattenbefestigung des Gehweges. Bei Bäumen oder Sträuchern fordert das Gesetz einen Freischnitt bis 2,50 Meter Höhe im Gehweg und eine Durchfahrtshöhe von 4,50 Meter Höhe ab Fahrbahnoberkante.AKTION med rec

Ein Gehölzrückschnitt sollte bis Ende Februar erledigt sein, denn ab dem 1. März bis 30. September sind die Regelungen zum Sommerfällverbot des Bundesnaturschutzgesetzes zu beachten. Bäume, Hecken, Gebüsch und andere Gehölze dürfen in dieser Zeit nicht beseitigt oder auf den Stock gesetzt werden. Schonende Form- und Pflegeschnitte sind zwar zulässig, sollten aber nach der Brutzeit der Freibrüter wie Zaunkönig oder Heckenbraunelle durchgeführt werden. In Zweifelsfällen erteilt das Umweltschutzamt Auskunft unter 0471 5902341 oder -2041.

Öffentliche Sicherheit und Ordnung im Blick

Nach dem Bremischen Landesgesetz § 39, Abs. 3 gehört allerdings nicht nur der Baum- und Gehölzschnitt zu den Pflichten der Anlieger. Zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit sind Anlieger vor ihrem Grundstück ebenfalls zum Beseitigen von Abfällen, Laub, Früchten, übermäßigen Wildkrautwuchs im Gehweg und zum Räumen bei Schnee- und Eisglätte verpflichtet.

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Kommen die Anlieger einer entsprechenden Aufforderung mit Fristsetzung nicht oder nicht rechtzeitig nach, kann die Behörde die Beseitigung des Mangels selbst veranlassen. Die hierbei entstehenden Kosten haben die Anlieger zu tragen.

Alle Aufgaben hat das Amt für Straßen- und Brückenbau nun übersichtlich in einem Flyer zusammengefasst. Dieser Flyer kann über das Bremerhavener Stadtportal oder direkt über den Link https://www.bremerhaven.de/de/verwaltung-politik-sicherheit/buergerservice/adressen-oeffnungszeiten/amt-fuer-strassen-und-brueckenbau.22506.html abgerufen werden.

Das Bremische Landesstraßengesetz steht in seiner aktuellen Fassung ebenfalls über den Link https://www.transparenz.bremen.de/metainformationen/bremisches-landesstrassengesetz-bremlstrg-vom-20-dezember-1976-109015?asl=bremen203_tpgesetz.c.55340.de&template=20_gp_ifg_meta_detail_d
zur Verfügung.

 

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