Neue Fahrradbügel für Sportstätten in Bremerhaven

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Nehmen die neuen Fahrradbügel am Nordsee-Stadion in Augenschein: Frank Kramer; Stefan Axmann, Leiter des Amtes für Sport und Freizeit; Ralf Bergmeier (Geidel Tiefbau) und Johanna Lichtenberg, Mobilitätsbeauftragte Nehmen die neuen Fahrradbügel am Nordsee-Stadion in Augenschein: Frank Kramer; Stefan Axmann, Leiter des Amtes für Sport und Freizeit; Ralf Bergmeier (Geidel Tiefbau) und Johanna Lichtenberg, Mobilitätsbeauftragte ©Baureferat, Karin Braun
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Das Amt für Sport und Freizeit nutzt das Förderprogramm Stadt und Land, um neue Fahrradabstellanlagen aufzustellen.

Vor drei großen Sporthallen in der Stadt stehen jetzt neue Fahrradanlehnbügel. An dem Nordsee-Stadion, der Oscar-Drees-Halle und der Hans-Gabrich-Halle wurden insgesamt 80 Abstellanlagen fest installiert. Räder und Roller können nun wieder ordentlich abgestellt und sicher angeschlossen werden. Umgesetzt wurde die Maßnahme vom Amt für Sport und Freizeit. Genutzt wurde eine 90 prozentige Förderung über das Programm Stadt und Land.

„Zum Teil waren nur noch unschöne, verbogene und alte Fährradständer vorhanden“, weiß der Leiter des Sportamtes, Stefan Axmann. „Uns ist es wichtig, dass Sporttreibende und Besuchende ihre Räder gut sichtbar und komfortabel abstellen können. Das erleichtert auch die Entscheidung zu einer klimafreundlichen Anfahrt.“ Kurzerhand hatte Axmann sich des Problems angenommen. In Zusammenarbeit mit der Mobilitätsbeauftragten, Johanna Lichtenberg, konnte eine Finanzierung für das Vorhaben gefunden werden: Das Sonderprogramm Stadt und Land für die Verbesserung der Fahrradinfrastruktur ermöglichte eine 90 prozentige Förderung. 10 Prozent gab der Wirtschaftsbetrieb Seestadt Immobilien dazu.

Das Amt für Straßen- und Brückenbau beschaffte die Abstellbügel und unterstützte mit seinem baulichen Wissen. „Wir freuen uns natürlich sehr über die Initiative, die gute Zusammenarbeit zwischen den Ämtern und die schnelle Umsetzung. Das ist keine Selbstverständlichkeit, gerade jetzt wo ein enormer Arbeitsdruck und fehlendes Personal uns allen zu schaffen machen“, lobt Stadtrat Bernd Schomaker, Dezernent für das Baureferat. „Auch kleinere Maßnahmen wie diese sind wichtig, um die Infrastruktur für Radfahrende zu optimieren.“

Die Abstellbügel stehen auch den Gästen der benachbarten Schwimmbäder zur Verfügung. „Beim Nordsee-Stadion freuen wir uns besonders, schon im Vorfeld etwas für die Aufwertung der Sportstätte getan zu haben, bevor es im nächsten Jahr mit der großen Stadionsanierung losgeht“, ergänzt Axmann.

Das Sonderprogramm Stadt und Land unterstützt im Rahmen des Klimaschutzprogramms 2030 der Bundesregierung Investitionen zur Weiterentwicklung des Radverkehrs vor Ort. Im vergangenen Jahr wurden bereits zahlreiche neue Abstellmöglichkeiten für Fahrräder geschaffen, die alten Holzbrücken am Fleeth ersetzt, verschiedene Fahrbahnen saniert und Beleuchtungen optimiert. Zurzeit wird der Radfahrstreifen auf der Kennedybrücke und auf der Hafenstraße mit Hilfe des bundesweiten Förderprogramms erneuert.

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