Flucht vor der Polizei durch Lehe endet in Mitte

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Eine Streifenwagenbesatzung der Polizei Bremerhaven bemerkte ein schlecht beleuchtetes Fahrzeug und entschloss sich zu einer Fahrzeugkontrolle. Daraus ergab sich eine gefährliche Verfolgungsfahrt durch die Stadt.

Am späten Mittwochabend, 26. Oktober, wollten die Polizisten in der Uhlandstraße im Stadtteil Lehe einen Peugeot kontrollieren, da dessen Kennzeichenbeleuchtung nicht funktionierte. Ehe die Beamten jedoch mit der Kontrolle beginnen konnten, bemerkte der Fahrer offenbar die Polizei und gab Gas. Er flüchtete über Nebenstraßen, um dann mit hoher Geschwindigkeit über die Hafenstraße in die Pestalozzistraße zu fahren. Die Streifenwagenbesatzung verfolgte das Fahrzeug mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn. Die Irrfahrt durch Lehe führte dann weiter unter hoher Geschwindigkeit erneut über die Hafenstraße in südlicher Richtung. Dabei überholte der Fahrer des Fluchtfahrzeugs grob verkehrswidrig und rücksichtslos mehrere andere Pkw und missachtete an der Kreuzung Freigebiet das Rotlicht der Ampel in Richtung Deichstraße.

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Aufgrund der eingeleiteten Fahndung beteiligten sich bereits mehrere Streifenwagen an der Verfolgung. Nachdem das Fahrzeug dann in die Deichstraße geflüchtet war, hatten die Beamten aufgrund der hohen Geschwindigkeit kurzzeitig keinen Sichtkontakt mehr. Da die Deichstraße momentan aufgrund einer Baustelle aber nicht durchgängig befahren werden kann, war eine weitere Flucht nicht möglich. Die Polizisten entdeckten das soeben verlassene Auto auf dem Gelände einer Fahrzeugaufbereitungsfirma. Ein mutmaßlicher Fahrzeuginsasse erschien plötzlich sehr interessiert am Fundort des Peugeots, und auch ein weiterer Insasse konnte durch die Beamten im Nahbereich ermittelt werden. Die Tatverdächtigen wollen aber nach ihren Angaben beide das Auto nicht geführt haben. Nach ersten Erkenntnissen sind beide Personen auch nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis.

Die Polizei stellte das Fluchtfahrzeug sicher und ermittelt gegen die beiden 35- und 29-jährigen Männer unter anderem wegen Straßenverkehrsgefährdung sowie Fahrens ohne Fahrerlaubnis.

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