Junger Mann stirbt bei einem Wohnungsbrand in der Jacobistraße

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Brand in Dachgeschosswohnung
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Junger Mann stirbt bei einem Wohnungsbrand in der Jacobistraße

Gegen 23:30 wurde am Dienstagabend der Integrierten Regionalleitstelle Unterweser-Elbe ein Dachstuhlbrand in der Jacobistraße gemeldet. Beim Eintreffen des ersten Löschzuges an der Einsatzstelle brannte das Dachgeschoss im 4. OG in voller Ausdehnung und die Flammen schlugen aus mehreren Fenstern heraus. Sofort wurden die Lösch- und Rettungsmaßnahmen eingeleitet. 2 Angrifftrupps unter Pressluftatmer nahmen die Brandbekämpfung und Suchmaßnahmen nach vermissten Personen auf. Die weitere Brandbekämpfung erfolgte über eine Drehleiter im Außenangriff. Die Freiwillige Feuerwehr Lehe und der 2. Löschzug wurden zusätzlich zur Einsatzstelle alarmiert und unterstützte die umfangreichen Maßnahmen.

Nach Aussage der Polizei waren in dem 4 geschossigen Wohngebäude insgesamt 17 Personen gemeldet. 3 Personen wurden zunächst vermisst, alle anderen konnten sich rechtzeitig aus dem Gebäude befreien und wurden vom Rettungsdienst und der Polizei betreut.

Die vermissten Personen wurden weiterhin gesucht, alle Wohnungen wurden systematisch kontrolliert, während die Brandbekämpfung im 4. OG erste Erfolge erzielte. Das Feuer im Dachgeschoss war gegen 00:10 weitestgehend unter Kontrolle. Erst dann konnte die Brandwohnung genauer durchsucht werden. Dabei wurde der 29-jährige Bewohner leblos am Boden liegend gefunden. Für ihn kam leider jede Hilfe zu spät. Die anderen 2 vermissten Personen fanden sich im Einsatzverlauf an der Einsatzstelle an und waren unversehrt.

Brandbekämpfung über Drehleiter

Gegen 03:30 konnte endlich Feuer aus gemeldet werden. Die Energieversorgung musste von der SWB abgestellt werden, alle Wohnungen waren nicht mehr bewohnbar. Für 8 Personen musste eine Unterkunft gefunden werden, alle anderen Bewohner konnten bei Freunden und Bekannten unterkommen.

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Über die Todes- und Brandursache kann die Feuerwehr keine Aussage treffen. Die Todes- und Brandursache wird durch die Kriminalpolizei ermittelt.

An dem Einsatz waren insgesamt 40 Einsatzkräfte beteiligt.

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