Erster Präsenzworkshop der transeuropäischen Verkehrsnetze tagt in Bremen und Bremerhaven

Mit Catherine Trautmann und Kurt Bodewig gleich zwei EU-Koordinatoren zu Gas

Nach mehr als zwei Jahren Pandemie hat das erste Präsenz-Arbeitsgruppentreffen der transeuropäischen Netze „North-Sea-Baltic“ (NSB) und „Motorways of the Sea“ (MOS) am 3. und 4. Mai im Beisein der Koordinatoren Catherine Trautmann und Kurt Bodewig in Bremerhaven und Bremen stattgefunden. Rund 35 Teilnehmende aus neun Ländern konnten bei einer Hafentour durch Bremen und Bremerhaven einen umfassenden Eindruck der Hafenanlagen und deren Bedeutung für die europäischen Güterverkehre erlangen. Einen besonderen Schwerpunkt nahm dabei die Bremische Hafeneisenbahn ein, die mit einem Anteil von 50 Prozent im Container-Hinterlandverkehr und einem noch höheren Anteil beim Automobiltransport von und zum Hafen zusammen mit Hamburg führend in Europa ist. Zudem wurden gemeinsam mit VertreterInnen mehrerer europäischer Häfen die Fragen und Herausforderungen der Energiewende, des Klimawandels und auch der Auswirkungen des Krieges in der Ukraine diskutiert.

North Sea Baltic und Motorways of the Sea Arbeitsgruppe der EU zu Gast in Bremerhaven. Foto: Senatorin für Wissenschaft und Häfen
North Sea Baltic und Motorways of the Sea Arbeitsgruppe der EU zu Gast in Bremerhaven. Foto: Senatorin für Wissenschaft und Häfen

Im Rahmen des Workshops erörterten die Teilnehmenden am zweiten Tag konkrete Anforderungen und Maßnahmen zur Effizienzsteigerung durch die Verknüpfung von Hinterlandaktivitäten und Digitalisierung, Infrastrukturausbau sowie eine künftige Rolle der Häfen als Energie-Hubs, in denen Energie- und Transportinfrastruktur aufeinander abgestimmt werden muss.

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Senatorin Dr. Claudia Schilling zeigte sich außerordentlich erfreut über die gelungene Wiederaufnahme des persönlichen Austausches im Rahmen der gemeinsamen Arbeitsgruppe der EU-Korridore „North Sea Baltic“ und „Motorways of the Sea“ und erklärte, dass es in der heutigen Zeit mehr denn je darauf ankomme mit den europäischen Partnern und Institutionen eng und vertrauensvoll zusammen zu arbeiten. „Die Bremischen Häfen stehen zu ihrer Bedeutung und Vorreiterrolle für den europäischen Güterverkehr und werden die Hafeneisenbahn unter anderem im Bereich Speckenbüttel für weiteres Wachstum ausbauen. Und wenn die EU dabei unterstützt, dann freut uns das natürlich sehr,“ so Senatorin Dr. Schilling.

EU Verkehrskorridor-Treffen in Bremen – Hochrangiger Besuch von gleich zwei Korridor-Koordinatoren. Foto: Senatorin für Wissenschaft und Häfen
EU Verkehrskorridor-Treffen in Bremen – Hochrangiger Besuch von gleich zwei Korridor-Koordinatoren. Foto: Senatorin für Wissenschaft und Häfen

Bremen und Bremerhaven sind wesentliche Knotenpunkte beziehungsweise sogenannte Kernnetzhäfen von höchster europäischer Bedeutung. Die bremischen Häfen sind dadurch fester Bestandteil von gleich drei der neun europäischen Kernnetzkorridore, die bis 2030 zu einem EU-weiten Verkehrsnetz ausgebaut werden und so einen freien und effizienten Transport von Passagieren und Gütern ermöglichen sollen. Im Rahmen der Europäischen Green Deal Initiative steht bei allen Korridoren das Ziel der Verlagerung der Ve

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rkehre auf möglichst CO2 arme Verkehrsträger auf der Agenda. Für die Freie Hansestadt Bremen ist hier die zeitnahe Realisierung der Schienen-Hinterland-Infrastruktur „Alpha E“, zu der auch eine längst überfällige Aufwertung der Amerikalinie von Verden nach Uelzen gehört, im Rahmen des Bundesverkehrswegeplans 2030 von besonderem Interesse.

In den vergangenen Jahren hat Bremen im Kontext des „TEN-T Programms“ mehrere erfolgreiche Förderanträge für Projekte im Bereich der Bremischen Hafeneisenbahn gestellt. So wurde der Ausbau der Hafeneisenbahn im Kaiserhafen und die Vorstellgruppe am Imsumer Deich in Bremerhaven mit rund vier Millionen Euro aus Brüssel kofinanziert.

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