Fährverbindung zur Columbusinsel in Bremerhaven vor dem Start

Senatorin Dr. Claudia Schilling: „Projekt auf der Zielgeraden“

Die provisorische Querung zwischen dem Überseehafen und der Columbusinsel soll wie geplant im April eingerichtet werden. Mit einem umfangreichen Sachstandsbericht zur temporären Behelfsbrückenquerung hat das Ressort für Wissenschaft und Häfen heute im Hafenausschuss der Bremischen Bürgerschaft den Parlamentarierinnen und Parlamentariern über die künftige Lösung für den Werksverkehr zur Columbusinsel berichtet.

Vor fast genau einem Jahr am 1. April 2021 war die Drehbrücke havariert. Seitdem ist die Columbusinsel lediglich über die Kaiserschleuse erreichbar. In enger Absprache mit den auf der Columbusinsel angesiedelten Unternehmen hatte das Hafenressort gemeinsam mit seiner Hafenmanagementgesellschaft bremenports eine technische Lösung entwickelt, die die Erreichbarkeit der Insel bis zur Fertigstellung einer neuen Brückenquerung sicherstellt. Eine wesentliche Anforderung an das Provisorium war dabei, dass die Querung kurzfristig entfernt werden kann, um die Verbindung zwischen Nord- und Kaiserhafen für die Seeschifffahrt sicherzustellen.

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Die Lösung wird nun mit Hilfe einer Fähre erreicht, die quer im Verbindungskanal abgelegt und durch provisorische Zufahrtsrampen beidseitig mit der Straße zur Columbusinsel verbunden wird. Diese Variante entspricht den Anforderungen sowohl des Straßenverkehrs als auch der Schifffahrt. Inzwischen hat bremenports eine Fähre angeschafft und erste Einsatzübungen erfolgreich durchgeführt. Derzeit werden die Zufahrtsstraßen zur Fähre hergestellt.

Dazu die Senatorin für Wissenschaft und Häfen, Dr. Claudia Schilling: „Unsere Hafenmanagementgesellschaft bremenports ist mit dem Projekt auf der Zielgeraden. Damit sind alle Voraussetzungen für die Querung zur Columbusinsel wie geplant zeitgerecht hergestellt worden. Ich danke den betroffenen Unternehmen für die enge und zielführende Zusammenarbeit, mit der wir gemeinsam erreichen konnten, dass diese für die Unternehmen auf der Columbusinsel so wichtige Zwischenlösung entwickelt werden konnte.“

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