Betrüger setzen Schockanrufe fort

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Gestern, Montag 07.06.2021, meldeten sich mehrere Einwohner aus Bremerhaven bei der Polizei. Sie erhielten im Verlauf des Tages sogenannte ‘Schockanrufe’ bei denen sie überredet werden sollten, sofort eine hohe Geldsummer zur Verfügung zu stellen. Der Anrufer stellte sich als Doktor oder Professor eines Krankenhauses vor und berichtete, dass ein Familienangehöriger schwerverletzt ins Krankenhaus eingeliefert wurde und nun dringend ein lebensrettendes Medikament benötige. Dieses werde aber erst in wenigen Wochen zugelassen, sodass die Angerufenen die Kosten für das Medikament erst schnell vorstrecken müssen. Später würden sie das Geld von der Krankenkasse zurückerhalten. Als Opfer der Schockanrufe wurden ausschließlich lebensältere Menschen ausgesucht. Die geforderte Summe lag bei überwiegend 37.000 Euro. Sechs Strafanzeigen wurden bei der Kriminalpolizei erstattet. Durch die aktuelle Berichterstattung in der Presse waren einige Senioren gut informiert. Sie brachen das Gespräch entweder sofort ab, stellten gezielt Rückfragen -z.B. nach dem Namen des Verletzten- oder riefen direkt im Krankenhaus an, um Gewissheit zu erlangen.

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Geld für angeblich lebenswichtiges Medikament gefordert: Betrüger erbeuten hohen Betrag

Dieser Fall verdeutlicht einmal mehr, dass Betrüger alle erdenklichen Herangehensweisen nutzen, um arglose Opfer dazu zu bringen, Geld oder Wertgegenstände herauszugeben. Insbesondere die Behauptung, ein naher Verwandter befinde sich in Schwierigkeiten oder einer medizinischen Notsituation verleitet die Opfer dazu, die Hintergründe nicht weiter zu hinterfragen, sondern die geforderte Geldsumme aufzubringen und an unbekannte Personen auszuhändigen.

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Die Tipps Ihrer Polizei:

-Seien Sie immer misstrauisch bei solchen Anrufen! -Gehen Sie
niemals auf solche Forderungen ein! -Nennen Sie niemals Namen Ihrer
Verwandten am Telefon! -Sagen Sie dem Anrufer, Sie müssten zunächst
Rücksprache halten und brechen Sie das Gespräch danach ab! In vielen
Fällen versuchen die Täter, ihre Opfer die ganze Zeit am Telefon zu
halten um ihnen die Möglichkeit zu nehmen, über die Situation
nachzudenken und Hilfe hinzuzuziehen. -Überprüfen Sie die Information
innerhalb der Verwandtschaft! -Übergeben Sie niemals Bargeld oder
sonstige Wertsachen an fremde Personen, auch nicht an unbekannte
Verwandte! -Notieren Sie sich, wenn möglich, die Telefonnummer des
Anrufers und den Namen! -Verständigen Sie die Polizei (Notruf: 110)!
-Warnen Sie auch andere Mitbürger vor dem Geschehen!





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