Störenfried muss in die Zelle

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Weil er seine Nachbarn die ganze Nacht hindurch mit lauter Musik störte, wurde ein 46-jähriger Mann aus Bremerhaven-Leherheide in der Nacht zum Sonnabend, 1. Mai, von der Polizei in Gewahrsam genommen. Die ersten Anrufe hinsichtlich einer nächtlichen Ruhestörung gingen gegen 1.30 Uhr bei der Polizei ein. Die Beamten fuhren zu dem Mehrfamilienhaus an der Jakob-Kaiser-Straße und ermahnten den Mann, der seine Tür nicht öffnete, zur Ruhe. Daraufhin wurde die Musik ausgeschaltet. Kaum waren die Polizeibeamten wieder weg, drehte der Mann erneut seine Boxen auf. Gegen 2.15 Uhr folgte der nächste Besuch der Polizei, dieses Mal kommunizierte der offensichtlich alkoholisierte 46-Jährige auch mit den Beamten.

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Er gab an, eingeschlafen zu sein und die Musik nicht gehört zu haben. Er zeigte sich einsichtig und wolle sich am nächsten Tag bei den Nachbarn entschuldigen. Doch nur eine knappe halbe Stunde später zeigte sich, wie glaubhaft die Reue des Leherheiders war: Wieder meldeten sich Nachbarn bei der Polizei. Der Störenfried habe nun nicht nur die Musik laut aufgedreht, sondern auch noch wild herumgeschrien. Die Beamten, die zuvor schon Zwangsmaßnahmen angedroht hatten, fuhren zurück zu dem Mehrfamilienhaus und nahmen den 46-Jährigen zur Verhinderung weiterer Ordnungswidrigkeiten und zur Wiederherstellung der Nachtruhe fest. Er verbrachte den Rest der Nacht im Polizeigewahrsam – ohne Musik.

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