Aktueller Stand Corona im Land Bremen von Freitag, 05. Juni

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  • Die Stadt Bremerhaven sieht nach dem Corona-Ausbruch in der freikirchlichen Gemeinde in Bremerhaven keinen Anlass, bestehende Lockerungen wieder zurückzunehmen.
  • Bremerhaven will verstärkt in Schulen und Kitas testen
  • Infektionszahlen am heutigen Freitag nun wieder unter der Obergrenze

Der Anstieg der Fallzahlen in Bremerhaven hat ausschließlich in einem Cluster, einer freien evangelischen Kirchengemeinde, stattgefunden. Insgesamt sind damit 101 positive Fälle dem Cluster zuzuordnen, davon 64 mit Wohnsitz in Bremerhaven. Der Anstieg der Fallzahlen ist auf die sehr schnelle Umgebungsuntersuchung, sofort eingeleitete umfangreiche Testungen und die schnelle Vorlage der Laborergebnisse zurückzuführen. Erfreulicherweise ist es gelungen, die zeitnahe Testung der Kontaktpersonen gemäß 1. Kategorie nach RKI in den Großfamilien durchzuführen. Ein großer Teil der positiven Befunde ist auf direkte häusliche Kontakte bekannter Familien zurückzuführen. Da in diesen Großfamilien noch nicht alle Haushaltsmitglieder abgestrichen sind und aktuell zwei weitere Familien betroffen sind, ist mit weiteren positiven Befunden zu rechnen.

Für die Bremerhavener Schule Karl-Marx Schule wurde der Betrieb unterbrochen, da mehrere Teilklassen von positiven Testungen betroffen sind. Die Maßnahme ist zunächst bis Ende nächster Woche ausgesprochen. Weitere Lockerungen zu Schulöffnungen sind bis auf Weiteres ausgesetzt. Bremerhaven vermehrt im Bereich von Schulen und Kitas testen. Auch für Kontaktpersonen der Kinder will die Stadt Tests anbieten. Die Stadt will hier aktiv auf die Eltern zugehen, sagte Ronny Möckel. Es ist niemand verpflichtet, an diesen Tests teilzunehmen.

In dem Bremer Klinikum, in dem der Ausbruch festgestellt wurde, sind sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und sieben Patientinnen bzw. Patienten betroffen, davon fünf Bremerinnen und Bremer. Es wurden alle erforderlichen Maßnahmen getroffen.

Im Land Bremen müssen aktuell 31 Personen stationär versorgt werden, davon fünf auf Intensivstationen. Zwei der intensivmedizinisch behandelten Personen müssen beatmet werden. Mindestens fünf der stationär versorgten Patientinnen bzw. Patienten befinden sich im kritischen oder schlechten Zustand.

Allgemeine Informationen

In den Kliniken im Land Bremen gilt weiterhin ein umfassendes Besuchsverbot. Die Einrichtungen müssen, gegebenenfalls unter Auflagen, Ausnahmen zulassen. Solche Ausnahmen liegen insbesondere bei Gebärenden, in Notfällen oder bei Sterbenden vor.

Bremer*innen können unter der Nummer 115 Informationen über und um das Corona-Virus erhalten. Diese Nummer lässt sich nicht nur aus der Stadtgemeinde Bremen anrufen, sondern auch aus Bremerhaven. Außerdem werden fortlaufend Informationen auf der Website des Gesundheitsressorts und der Gesundheitsämter in Bremen und Bremerhaven zur Verfügung gestellt.
Das Gesundheitsressort rät weiterhin dazu, regelmäßig und sorgfältig Hände zu waschen, auf eine korrekte Hust- und Niesetikette zu achten und Abstand zu erkrankten Personen zu halten. In Fällen von auftretenden Symptomen und einem vorherigen Aufenthalt in einem Risikogebiet soll der Hausarzt telefonisch kontaktiert und nicht direkt die Praxis oder Klinik aufgesucht werden. Außerhalb der Sprechzeiten ist der ärztliche Bereitschaftsdienst unter der Nummer 116117 telefonisch erreichbar.

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