Aktueller Stand Corona im Land Bremen von Montag, 18. Mai

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Im Land Bremen müssen aktuell 51 Personen stationär versorgt werden, davon fünf auf Intensivstationen. Alle fünf intensivmedizinisch behandelten Personen müssen beatmet werden.

Bei 39 der stationär behandelten Personen handelt es sich um Bürgerinnen und Bürger aus dem Land Bremen. Drei von ihnen müssen auf Intensivstationen behandelt werden, alle drei werden beatmet. Bei mindestens sieben Bremerinnen und Bremern muss der Gesundheitszustand als schlecht oder kritisch beschrieben werden.

Heute werden in der Statistik 47 zusätzliche Fälle ausgewiesen, deren Diagnosedatum nicht der heutige Tag ist, sondern in der Vergangenheit liegt. Bei den 47 Fällen handelt es sich vollständig um Personen, die in der Landesaufnahmestelle für Flüchtlinge getestet wurden. Die Testungen erfolgten bereits im April, die Diagnosen wurden zwischen dem 15.4. und 29.4. gestellt. Aufgrund eines Übermittlungsfehlers wurden diese Fälle zwar bearbeitet, jedoch noch nicht in die Statistik eingepflegt. Im Zuge eines internen Qualitätsmanagementvorgangs wurden diese in der Statistik fehlenden Fälle entdeckt und nun in ihr nachgeführt (Anmerkung: Das ist die zweite Zahl innerhalb der Klammerwerte für Land und Stadtgemeinde Bremen).

Da es sich nur um einen Fehler in der Datenübermittlung handelt, wurden die betroffenen Personen im April bereits über ihre Diagnosen informiert, haben die Quarantänen jeweils durchlaufen und gelten inzwischen auch schon wieder als genesen. Da die Fallzahlen in der Statistik auf den jeweiligen Diagnosetag zurückdatiert werden, hat die Meldung von heute auch keine zusätzlichen Auswirkungen auf die Sieben-Tage-Statistik. Der Übermittlungsfehler konnte gefunden und bearbeitet werden, demnach wird es auf diesem Weg nicht erneut zu einer fehlerhaften Übermittlung kommen.

Aus insgesamt acht Schulen und Kindertagesstätten sind aktuell bestätigte Corona-Fälle oder Kontaktpersonen gemeldet worden. Es handelt sich dabei um fünf positiv getestete Kinder und Schülerinnen und Schüler sowie um drei Beschäftigte. Insgesamt wurden 104 Kontaktpersonen ermittelt, 70 Kinder, Schülerinnen und Schüler sowie 34 Beschäftigte. In den jeweiligen Einrichtungen wurden durch das Gesundheitsamt Maßnahmen getroffen, die gemäß der mit der Senatorin für Kinder und Bildung abgestimmten Prozessbeschreibung erfolgen. Alle Maßnahmen werden mit den Schul- bzw. Kitaleitungen besprochen und eng abgestimmt. Die Fälle und Kontaktpersonen werden schriftlich und mündlich vom Gesundheitsamt kontaktiert und informiert. Aktuell sind keine Cluster in Schulen oder Kindertagesstätten bekannt.

Aus dem DHL-Verteilzentrum im Güterverkehrszentrum Bremen wurden inzwischen 25 positiv getestete Beschäftigte gemeldet. Zwei der Beschäftigten sind im Bremer Umland gemeldet und werden deswegen nicht in der Bremer Statistik erfasst, zwei weitere sind bereits wieder genesen. Um das Ausbruchsgeschehen einzudämmen und weitere Infektionen zu verhindern, wurden durch das Gesundheitsamt Bremen verschiedene Maßnahmen angeordnet, die gemeinsam mit DHL umgesetzt wurden. Durch DHL wurden außerdem umfangreiche Tests in der Belegschaft durchgeführt, die auch zu weiteren positiven Fällen geführt haben.

Bitte beachten Sie, dass die Übertragung von SARS-CoV-2 durch Tröpfcheninfektion vonstattengeht. Zwar können die Viren auch auf Oberflächen für eine begrenzte Zeit überleben, ein Übertragungsrisiko durch Gegenstände und insbesondere Postsendungen besteht nach bisherigen Erkenntnissen nicht.

Allgemeine Informationen

In den Kliniken im Land Bremen gilt weiterhin ein umfassendes Besuchsverbot. Die Einrichtungen müssen, gegebenenfalls unter Auflagen, Ausnahmen zulassen. Solche Ausnahmen liegen insbesondere bei Gebärenden, in Notfällen oder bei Sterbenden vor.

Bürgerinnen und Bürger aus Bremen und Bremerhaven können unter der Nummer 115 Informationen rund um das Coronavirus erhalten. Außerdem werden fortlaufend Informationen auf der Website des Gesundheitsressorts und der Gesundheitsämter in Bremen und Bremerhaven zur Verfügung gestellt.

Das Gesundheitsressort rät weiterhin dazu, regelmäßig und sorgfältig Hände zu waschen, auf eine korrekte Hust- und Niesetikette zu achten und Abstand zu erkrankten Personen zu halten. In Fällen von auftretenden Symptomen und einem vorherigen Aufenthalt in einem Risikogebiet soll der Hausarzt telefonisch kontaktiert und nicht direkt die Praxis oder Klinik aufgesucht werden. Außerhalb der Sprechzeiten ist der ärztliche Bereitschaftsdienst unter der Nummer 116117 telefonisch erreichbar.

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