Polizei kontrolliert Verstöße gegen die Allgemeinverfügung

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Das gute Wetter hat am Wochenende auch die Bremerhavener Bürger und Bürgerinnen aus den Häusern gelockt. Die Polizei kontrollierte Verstöße gegen die Allgemeinverfügung und zieht trotz einiger bemerkenswerter Ausnahmen eine positive Bilanz.
Am vergangenen Wochenende (28.-29.03.2020) reagierte die Polizei nach Bürgerhinweisen sowie bei eigenen Feststellungen mit Kontrollen gegen das bestehende Kontaktverbot im Stadtgebiet. Ziel der Maßnahmen waren Personen, die sich nicht gemäß der geltenden Allgemeinverfügung und der damit einhergehenden Beschränkungen verhalten hatten. In 32 Fällen mussten Platzverweise ausgesprochen und/oder Strafanzeigen wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz aufgenommen werden.

Dabei wurde auch eine Straftat zum Nachteil älterer Menschen aufgedeckt. Ein Senior aus Grünhöfe sollte in einem besonders schweren Fall mit Wucherpreisen für Gartenarbeiten betrogen werden.
Gegen 09.15 Uhr fiel einer Polizeistreife in der Daimlerstraße ein Transporter mit Doppelkabine und Pritsche auf, in dem sich 4 Personen befanden. Bei einer Kontrolle des Klein-LKW mit auswärtigem Kennzeichen wurde festgestellt, dass 3 Männer mit einem 93-Jährigen zur Bank unterwegs waren. Die Männer hatten zuvor im Garten des Seniors Laub zusammen geharkt und dafür 2.000 Euro verlangt. Der betagte Rentner war gutgläubig und willigte in das zweifelhafte Geschäft ein. Den Polizeibeamten versuchten die Täter ihre angeblich umfangreichen Arbeiten auf dem Grundstück des Geschädigten zu erklären. Eine Nachschau bestätigte das Gegenteil. Lediglich zwei kleine Beete wurden von Unkraut befreit. Dabei fielen zwei Schubkarren mit Laub und Grünschnitt an. Der 93-Jährige schien die tatsächlich geleisteten Gartenarbeiten nicht einschätzen zu können. Es wurden mehrere Strafanzeigen wegen Betruges gefertigt.
Bei den sonst festgestellten Zuwiderhandlungen gegen die Allgemeinverfügung handelte es sich überwiegend um Fußgänger oder mehrere Personen in Fahrzeugen, die gegen die geltenden Regelungen in der Stadt Bremerhaven verstoßen hatten (u.a. Kontaktverbot von mehr als zwei Personen, die nicht demselben Hausstand angehören). Zumeist waren die Kontrollierten einsichtig. Die gemeinsamen Weiterfahrten wurden untersagt oder es erfolgte ein Hinweis auf den einzuhaltenden Mindestabstand. In Lehe musste Sonnabendabend ein kleines Café geschlossen werden, in dem sich 6 Gäste befanden. In einer weiteren Gaststätte hatte eine 78-jährige Wirtin geöffnet. Mehrere lebensältere Besucher mussten das Lokal verlassen und die Gaststätte wurde geschlossen.

In diesem Zusammenhang haben wir folgende Bitte: Wenn Sie der Bremerhavener Polizei etwas mitteilen möchten, tun Sie das nicht über unsere Accounts im Internet, sondern nutzen Sie die bekannten Rufnummern Ihres zuständigen Revieres.

Kontakt:

Lehe: 953-3221   Leherheide: 953-3231  Geestemünde: 953-3321  Mitte: 953-3331

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