Bürgerbeteiligung für den städtebaulichen Wettbewerb Werftquartier

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Oberbürgermeister Melf Grantz lädt zur weiteren Bürgerbeteiligung am Sonnabend, dem 14. März 2020, im t.i.m.e Port II von 10.00 bis 13.30 Uhr ein.

Bei dieser Gelegenheit werden die Ergebnisse der ersten Phase des städtebaulichen Wettbewerbs für das Werftquartier mit sechs nationalen und internationalen Büros vorgestellt. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger haben dabei die Chance, bei diesem wegweisenden Projekt mitzudiskutieren und ihre Ideen und Vorstellungen einzubringen.

Das Gebiet des Werftquartiers rund um die ehemalige Seebeckwerft im Fischereihafen soll zu einem lebendigen Quartier weiterentwickelt werden. Für einen städtebaulichen Rahmenplan wird ein Realisierungswettbewerb veranstaltet.

Vor fast genau einem Jahr fand die Zukunftswerkstatt Werftquartier im Fischbahnhof am Schaufenster Fischereihafen statt. Deren Ergebnisse sind in die Ausschreibung des städtebaulichen Wettbewerbs mit eingeflossen. Der städtebauliche Realisierungswettbewerb wurde als zweistufiges kooperatives Verfahren ausgeschrieben. In der ersten Stufe wurden sechs Büros beteiligt, in der zweiten Stufe sollen die vom Preisgericht ausgewählten vier Büros die Arbeit unter anderem mit den Anregungen der interessierten Bürgerinnen und Bürger überarbeiten und vertiefen. Die so überarbeiteten Entwürfe werden dann in einer zweien Sitzung des Preisgerichts voraussichtlich im Juli vorgestellt. Dann wird ein Büro als erster Preisträger ausgewählt. Dieses Büro und sein Planungsteam (z.B. Landschaftsarchitekt) sollen im Falle einer Realisierung mit den weiteren Planungen des städtebaulichen Entwurfs beauftragt werden.

Ausführlich Information zum Verfahren und zur bisherigen Bürgerbeteiligung gibt es hier.

Weitere Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung:

Vom 16. bis zum 23. März 2020 werden die Arbeiten im Foyer im Technischen Rathaus ausgestellt.

Zusätzlich werden die Arbeiten am 17. März 2020, 16.00 – 17.00 Uhr und am 19. März 2020, 17.00 -18.00 Uhr vom Stadtplanungsamt im Technischen Rathaus vorgestellt.

Weitere Anregungen können bis zum 23. März 2020 per Mail an  werftquartier@magistrat.bremerhaven.de zugeschickt oder schriftlich im Stadtplanungsamt abgegeben werden.

Hintergrund:

Die Stadt Bremerhaven verfügt als See- und Küstenstadt zwar über eine sehr lange Wasserkante. Durch die historisch gewachsene Nutzung der Uferzonen für die maritime Wirtschaft wird jedoch die Erlebbarkeit von Wesermündung und südlicher Nordsee auf den Bereich der Innenstadt zwischen Geestemündung und Kaiserschleuse beschränkt. Überseehafen und Handelshafen/Fischereihafen sind gewerblich genutzte Flächen, die der Öffentlichkeit bislang kaum bekannt und wenig zugänglich sind.

Der partielle Rückzug der maritimen Wirtschaft aus Teilbereichen dieser Hafenareale eröffnet die Chance, Teile der alten Hafenquartiere für die Stadtentwicklung zu nutzen und sie neuen, nachgefragten Nutzungen zuzuführen. In diesen Wasserlagen sollen künftig u.a. Wohnangebote, Dienstleistungen und öffentliche Freiflächen entwickelt werden. Die Standortvorteile von Uferlagen können dadurch erheblich zur Attraktivierung der Gesamtstadt beitragen.

Mit dem Projekt „Geestemünde geht zum Wasser“ wurde der Fokus der Stadtentwicklung auf bislang unzugängliche Wasserlagen gerichtet und die Reaktivierung brachliegender Hafenareale in zentraler Lage eingeleitet. Nun bietet sich die große Chance, die Industriebrache der alten Schichau-Seebeck-Werft zu einem urbanen, mischgenutzten Quartier zu entwickeln, in dem für unterschiedliche Zielgruppen Wohn-, Arbeits- und öffentlicher Freiraum entwickelt wird und mit dem eine Scharnierfunktion zwischen den südlichen Stadtteilen und der Innenstadt geschaffen werden soll.

 

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