Mit dem Segelschulschiff „Guayas“ aus Ecuador kommt nun schon die dritte der „las cuatro hermosas Hermanas“ - der vier schönen Schwestern – zur Sail Bremerhaven 2020. ©Marine Ecuador

 

So ein Treffen rassiger Schiffsschönheiten gab es noch nie: Zur „Sail Bremerhaven 2020“ werden erstmals fünf Großsegler aus dem lateinamerikanischen Raum einsegeln. Schon angemeldet sind die „Cuauhtémoc“ aus Mexiko, die „Libertad“ aus Argentinien, die „Capitán Miranda“ aus Uruguay und die „Gloria“ aus Kolumbien. „Wir freuen uns sehr, dass die „Guayas“ aus Ecuador mit ihrer Zusage heute den Reigen der „Latinas“ komplettiert“, verkünden der Geschäftsführer der Erlebnis Bremerhaven GmbH, Dr. Ralf Meyer und Katharina Loske, Leiterin des Sail-Organisationsbüros, sichtlich strahlend . Die fünf lateinamerikanischen Staatsschiffe werden an der Ostseite des Neuen Hafens nah beieinanderliegen. Ein temperamentvolles Rahmenprogramm der Besatzungen ist zu erwarten.

Lateinamerikanisches Temperament auf der „Sail 2020“
Mit winkenden Kadetten in den Rahen fängt es an, denn so präsentieren sich die „Cuauthémoc“ und die „Gloria“ gern den Zuschauern beim Einlauf in den Hafen. Allein durch dieses prachtvolle und bereits mehrfach in Bremerhaven zu erlebende Bild wurden beide Windjammer zu echten Publikumslieblingen vergangener „Sails“. Auch die „Capitán Miranda“ aus Uruguay weiß zu begeistern. Die Mannschaft des rund 60 Meter lange Dreimasters aus Montevideo ist für ihre besonders ausgelassene und sehr ansteckende Feierlaune und ihren „Candombe“ bekannt, die uruguayanische Antwort auf Samba und Tango. Das Temperament der „Latinas“ wird an Land vermutlich für eine kräftige Portion „Caramba“ sorgen.

Mittlere Schwester: „Guayas“ aus Ecuador
Mit dem Segelschulschiff „Guayas“ aus Ecuador kommt nun schon die dritte der „Las cuatro hermosas Hermanas“ – der vier schönen Schwestern – nach Bremerhaven. Wie ähnlich sich die drei Schiffe sind, ergibt sich beim Vergleich der „Guayas“ mit der „Gloria“ und der „Cuauhtémoc“. Alle drei entstanden zwischen 1969 und 1982 im nordspanischen Bilbao und weisen starke Ähnlichkeit mit der „Gorch Fock I“ auf, die Vorbild für eine ganze Reihe von Windjammern war. Die „Guayas“ wurde 1977 in den Dienst gestellt. Auf ihr werden die Offiziere der ecuadorianischen Marine ausgebildet. Der schmucke Segler ist nach einem Fluss benannt. Die „Guayas“ war bereits zur „Sail 2015“ zu Gast in Bremerhaven. 2.223 Zeichen

Schiffe gucken, an Bord gehen, Seeleute treffen, Plankengespräche führen – die SAIL Bremerhaven 2020 vom 19. bis 23. August ist ein Muss für alle, die der Schifffahrt und ihren Menschen ganz nah kommen wollen. Neben gelebter Völkerverständigung stehen die „Königinnen der Meere“, die Windjammer, im Fokus. Ob Drei- oder Viermaster, Bark oder Vollschiff – interessierten „Sehleuten“ bieten sich viele Möglichkeiten, dem Charme historischer Schiffe nachzugehen. Mehr als 250 kleine und große Schiffe werden die Häfen füllen. Flaggschiff ist die Bark „Alexander von Humboldt II“ mit Heimathafen Bremerhaven. Die Schirmherrschaft hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier übernommen.

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