„Ein wichtiger Schritt, um die Wettbewerbsfähigkeit der bremischen Häfen zu garantieren“

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Senatorin Schilling begrüßt Bereitstellung von
Planungsmitteln zur Erweiterung der Hafeneisenbahn-Vorstellkapazitäten
im Bereich Speckenbüttel

Im
Verkehr von und zu den bremischen Häfen werden 46 Prozent der
Containertransporte und 80 Prozent der Automobilexporte mit Güterzügen
abgewickelt. Um diese wichtige Stellung des Schienenverkehrs weiter zu
stärken und Engpässe bei steigender Anzahl von Zugfahrten zu vermeiden,
hat der Ausschuss für die Angelegenheiten der stadtbremischen Häfen
heute (Mittwoch, 27.11.2019) die Bereitstellung von Planungsmitteln für
eine neue Gleisgruppe für die Bremische Hafeneisenbahn im Bahnhofsteil
Bremerhaven-Speckenbüttel beschlossen.



Die Senatorin für Wissenschaft und Häfen, Dr. Claudia Schilling, begrüßt
die Zustimmung für die zu erstellende Entscheidungsunterlage-Bau (ES):
„Es ist ein wichtiger Schritt, um die Leistungsfähigkeit und
Wettbewerbsfähigkeit der bremischen Häfen zu garantieren und weiter zu
stärken. Prognosen zeigen, dass sich die Zugfahrten bis zum Jahre 2030
nahezu verdoppeln werden.“
Geplant ist eine neue Gruppe mit acht weiteren voll elektrifizierten
Gleisen mit einer Länge von mindestens 750 Metern zu bauen. Die Gleise
sollen auch mit Weichenheizungen, einer Bremsprobeanlage sowie
energiesparender Gleisfeldbeleuchtung ausgestattet werden. Bei den
konkreten Planungen zur Erweiterung der Vorstellkapazitäten soll auch
geprüft werden, ob im Rahmen der Maßnahme die Einrichtung von
erforderlichen Abstellplätzen für Lokomotiven erfolgen kann. Für die
gesamte Baumaßnahme wird mit Kosten in Höhe von 25 bis 30 Millionen Euro
gerechnet. Eine genauere Kostenschätzung erfolgt im Zuge der Erstellung
der ES-Bau.
Die Kosten für die Erstellung der ES-Bau und der Genehmigungsplanung
betragen rund 260.000 Euro. Vorgesehen ist, die Planungen bis Anfang
2021 soweit abzuschließen, dass auf Basis der Untersuchungen dann eine
Entscheidung zur dringend erforderlichen Erweiterung der
Hafeneisenbahn-Vorstellkapazitäten getroffen werden kann.
Schilling: „Bremen ist sich seiner Verantwortung nicht nur für die
Häfen, sondern darüber hinaus für umwelt- und klimafreundliche
Transporte in das und aus dem Hinterland bewusst. Auch immer mehr Kunden
unserer Häfen erkennen dies als klares Signal. Zudem erwarten wir aber
von Bund und Deutscher Bahn, dass deren Investitionsbereitschaft und
Engagement bei der Umsetzung des Bundesverkehrswegeplans in gleicher
Weise und Geschwindigkeit Schritt hält.“
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