Die SEUTE DEERN wird abgewrackt

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Die Kosten des Verschrottens werden auf 2,5 Millionen Euro geschätzt. Wer das zahlt, ist aber noch offen.

FoTo:DSM _Lennart_Edel
Die “Seute Deern” gehört seit 1971 zum Schifffahrtsmuseum. Sie wurde 1919 in den USA gebaut.

Der Stiftungsrat des Deutschen Schifffahrtsmuseum (DSM) /
Leibniz-Institut für Maritime Geschichte hat in seiner heutigen Sitzung
beschlossen, dass die SEUTE DEERN sach- und fachgerecht zurückgebaut
werden soll. In dem Beschluss heißt es: „Der Stiftungsrat spricht sich
aufgrund der Sachlage ‚Gefahr im Verzug‘ dafür aus, die SEUTE DEERN
rückzubauen. Er bittet das Direktorium, alle notwendigen Schritte
einzuleiten, die jetzt erforderlich sind zur Abwendung weiterer Gefahren
sowie zu einer fachgerechten Demontage der zu erhaltenden Bestandteile
der Holzbark inklusive deren Sicherung.“

Der
Stiftungsrat bittet das Direktorium der bremenports GmbH & Co. KG
unverzüglich den Auftrag zu erteilen, ein Konzept für den weiteren
Umgang mit der SEUTE DEERN zu erstellen. Damit folgt der Stiftungsrat
der Empfehlung des Gutachterkonsortiums, das die SEUTE DEERN in seinem
50-seitigen Abschlussbericht als „konstruktiven Totalschaden“ bewertet
hatte. Demnach sind die Außenhaut, der Kiel und der Unterraum zu 100
Prozent zerstört. Spanten und Decksbalken zu 82,5 Prozent und Ruderraum
und Betriebsgang zu 75 Prozent.

Das Deutsche
Schifffahrtsmuseum bedauert, von der SEUTE DEERN Abschied nehmen zu
müssen. Prof. Dr. Sunhild Kleingärtner, Geschäftsführende Direktorin des
DSM sagt: „Die große Anteilnahme am Schicksal des Schiffes zeigt, dass
die SEUTE DEERN einen besonderen Platz in den Herzen vieler
Bremerhavener und Gäste der Seestadt behalten wird. Wichtige Objekte von
Bord, wie beispielsweise der Anker, das Steuerrad und die Galionsfigur
sollen gesichert und erhalten werden. So bleibt wenigstens ein Teil der
Bark erhalten.“

Mit dem Beschluss des Stiftungsrates sind auch die Pläne für eine
Sanierung des hölzernen Dreimasters vom Tisch. Der Arbeitskreis “Rettet
die Seute Deern” hatte diese Idee entwickelt. Demnach sollte das Schiff
für 34 Millionen Euro in einer gläsernen Werft öffentlichkeitswirksam
erneuert werden. Der Bund hatte für die Hälfte der Summe schon eine
Förderzusage gemacht.

Angesichts der heutigen Entscheidung sei es
umso wichtiger, nun die anderen Schiffe im Museumshafen in den Blick zu
nehmen. „Nach einem Beschluss des Stiftungsrats im Mai lassen wir
derzeit alle Schiffe im Museumshafen mithilfe des Fördervereins
gutachterlich bewerten. Dies ist wichtig, um den finanziellen Aufwand
einschätzen zu können. Nur so können wir im Schulterschluss mit Politik
und Verwaltung eine innovative und tragfähige Perspektive für den
Museumshafen erarbeiten.“  .

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