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Fahrzeug stürzt ins Wasser – großer Rettungseinsatz im Vorhafen der Sportbootschleuse und auf der Weser

Am Montagabend gegen 20:46 Uhr ging bei der Feuerwehr der Notruf ein,
dass ein Personenwagen ins Hafenbecken am Vorhafen der Sportbootschleuse
ins Wasser gerollt sei. Nach Zeugenaussagen sollte sich mindestens noch
eine Person im Fahrzeug befunden haben.

Innerhalb
der nächsten Minuten wurden sämtliche Einsatzmittel  zur Wasserrettung 
alarmiert. Die Berufsfeuerwehr traf mit den Feuerwehrrettungstauchern,
dem Rettungsdienst und dem technischen Zug zur Wasserrettung wenige
Minuten später ein. Ein Besatzungsmitglied eines Behördenbootes  hatte
schon erste Rettungsversuche eingeleitet, musste aber seine Bemühungen 
im Wasser abbrechen, da das Fahrzeug langsam von der Wasseroberfläche
absackte. Von der Feuerwehr wurden sofort 2 Schlauchboote mit
Rettungstauchern zu Wasser gelassen. Dennoch konnte das Fahrzeug nicht
mehr schnell geortet werden.

Frau verstirbt

Innerhalb
kurzer Zeit waren sämtliche verfügbaren  Rettungsmittel am Einsatzort.
Zum Absuchen der Wasseroberfläche nach Personen war die DGzRS mit ihrem
Rettungskreuzer und Tochterboot und die „Nordergründe“ des Wasser-und
Schifffahrtsamtes auf der Weser im Einsatz. Unterstützt durch die DLRG
Bremerhaven mit insgesamt 3 Booten und einem Tauchtrupp sowie das THW
mit einem Boot und aus der Luft mit zwei Hubschraubern der Marine wurde
der Bereich auf der Weser abgesucht. Gleichzeitig waren 2 Tauchtrupps
der Berufsfeuerwehr und der DLRG im Vorhafen zur Personen- und
Fahrzeugsuche eingesetzt. Die Suchmaßnahmen erbrachten kurz nach 23:00
Uhr in sieben Meter Wassertiefe den Erfolg. Das Fahrzeug wurde mit einem
Sonargerät an Bord eines Schlauchbootes der Feuerwehr auf dem Grund des
Vorhafens im Bereich der Weserkante  geortet. Von einem
Feuerwehrtaucher wurde das Fahrzeug mit dem Bergungsgeschirr unter
Wasser angeschlagen und mit einem Feuerwehrkran auf die Kaje gesetzt.
Allerdings kam für die Fahrerin jede Hilfe zu spät, sie verstarb im Auto an den Unfallfolgen. 
Insgesamt
waren an dem Einsatz 78 Kräfte der behördlichen Gefahrenabwehr und
anderen Institutionen wie der Feuerwehr und des Rettungsdienstes,
Polizei,  DGzRS, DLRG, Wasser- und Schiffahrsamt, THW und des 
Marinefliegergeschwaders Nordholz   beteiligt.   Erst gegen 00:30 Uhr
waren die Bergungsmaßnahmen beendet.

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