Senator Günthner zu Hapag-Lloyd

Statement
von Martin Günthner, Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen zur
angekündigten Entscheidung über die Verlagerung von Diensten der
Reederei Hapag-Lloyd von Bremerhaven nach Hamburg:
„Die von der
Reederei Hapag-Lloyd angekündigte Entscheidung ist ganz offensichtlich
keine rein betrieblich begründete Unternehmensentscheidung, sondern sie
ist vor allem mit Blick auf die Eigentümerstruktur des Unternehmens aber
auch mit Blick auf die Beteiligung der Reederei am Terminal in
Hamburg-Altenwerder zu verstehen. Sowohl bei der Reederei als auch beim
Terminalbetreiber spielt die Freie und Hansestadt Hamburg als
Gesellschafter eine zentrale Rolle.
Die Hinterlandanbindung des
Bremerhavener Containerterminals ist gerade mit Blick auf den hohen
Bahnanteil – im Übrigen der höchste der großen europäischen Häfen – auch
im Vergleich mit der Anbindung des Hamburger Hafens sehr gut und kann
keine Begründung für die Verlagerung der in Rede stehenden Dienste sein.
Hamburg bereitet sich damit offensichtlich weiter darauf vor, dass die
großen Containerfrachter künftig andere Häfen ansteuern werden. Der
Containerterminal in Bremerhaven wird andere Dienste dazugewinnen und
hat weiter eine positive Perspektive.“.

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