Neue Betrugsmasche – Cash-Codes

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Auch in Bremerhaven hat sich eine neue Betrugsmasche etabliert, bei der sogenannte Cash-Codes telefonisch abgefragt werden.
Bei dieser Straftat werden hauptsächlich Angestellte von Tankstellen und Kiosken finanziell geschädigt.
Die zuständigen Kriminalbeamten für Cybercrime- und Betrugsdelikte haben aus diesem Grund einen Präventionstag organisiert und werden am Donnerstag, 21.06.2018,
in der Zeit von 09.00 bis 17.00 Uhr, mit mehreren Teams die
potentiellen Opfer persönlich in den Geschäften aufsuchen und
informieren.
Cash-Karten / Cash-Codes, Paysafe oder Prepaid sind Guthabenkarten
und können bei Tankstellen, Kiosken, Postfilialen, Lotto-Annahmestellen
oder anderen Geschäften gekauft und mit unterschiedlichen Beträgen
aufgeladen werden.
Auf der Karte befindet sich entweder ein Rubbelfeld, unter dem sich
ein sogenannter Cash-Code verbirgt oder der Code wird an der Kasse
generiert und per Bon für den Kunden ausgedruckt.
Cash-Codes werden zum Aufladen von Telefonguthaben eingesetzt oder
sie werden im Online-Handel als Zahlungsmittel genutzt, welches das
bargeldlose Bezahlen im Internet ermöglicht.

Und so läuft die Betrugsmasche ab:

Die Betrüger geben sich am Telefon als angebliche Servicemitarbeiter
der Bezahl-Code-Systeme oder als Leiter von Firmen der
Cash-Code-Ausdruckgeräte aus. Sie fordern die Angestellten unter einem
Vorwand (Revisionsmaßnahmen, technische oder Sicherheitsprobleme) auf,
Cash-Codes zu generieren und dann den freigeschalteten Code am Telefon
zu übermitteln.
Dabei treten die Betrüger am Telefon sehr selbstbewusst und resolut
auf. Wenn die Angerufenen während des Telefonats nicht sofort reagieren
und die Anweisung befolgen, bauen sie verbal Druck auf und drohen den
eingeschüchterten Mitarbeitern Konsequenzen an.
Der im Telefondisplay angezeigten Nummer darf hierbei nicht vertraut werden, da diese per Call ID Spoofing
gefälscht werden kann. Mit einer gespooften Nummer ist es möglich, dem
Angerufenen jede willkürliche Telefonnummer vorzutäuschen. Dies
geschieht nicht nur, um die Identität zu verschleiern, sondern vor
allem, um die MitarbeiterInnen zusätzlich zu verunsichern. Per Call Id
Spoofing kann so z.B. passend zur jeweiligen Legende, die Nummer der
Servicefirma oder die vom Chef des Angerufenen im Display aufleuchten.
Oftmals recherchieren die Täter zuvor auch die Namen von
Tankstellenbetreibern oder Geschäftsführern im Internet und können so
tatsächlich Insiderkenntnisse vortäuschen. Schon während des Telefonates
lösen die Täter blitzschnell die übermittelten Codes im Internet ein.
Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen sind umfangreich, da die Täter im
World Wide Web geschickt versuchen, ihre Spuren zu verschleiern.
Die Bremerhavener Kriminalpolizei möchte mit dieser Aktion insbesondere das Verkaufspersonal sensibilisieren:

Bezahl-Codes jedweder Art werden nicht telefonisch erfragt!
Übermitteln Sie auf keinen Fall Codes telefonisch oder online!
Geben Sie solche Codes nur gegen Bezahlung heraus!
.

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