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„Russische Oma mit Enkeltrick betrogen„

Eine
74 Jahre alte Frau russischer Herkunft wurde am Dienstag das Opfer von
Tätern, die mit einer Abwandlung des sogenannten „Enkeltricks“ die Frau
in Angst und Schrecken versetzten und sie um 1000 Euro betrogen.
Beim „Enkeltrick“ gibt sich ein Anrufer bei seinen
Opfern als sich in einer Notlage befindlicher Angehöriger aus und
erklärt, dringend Bargeld zu benötigen. Danach kommt eine angeblich
„vertraute Person“ und holt das Geld ab.
In der Abwandlung dieses Tricks sind fast
ausschließlich Opfer russisch-sprachiger Herkunft Zielpersonen der
Täter. Darum wird inzwischen bundesweit von „russischen Schockanrufen“
gesprochen.
So erging es der 74-Jährigen aus Mitte, als ein
angeblicher Anwalt der Rentnerin am Telefon auf russisch mitteilte, dass
ihr Sohn in einen Unfall verwickelt sei und nun dringend Geld benötige.
Die Frau willigte ein, dass das Geld abgeholt wird. Kurze Zeit später
stand schließlich ein angeblich Beauftragter vor ihrer Haustür und holte
das Geld ab.
Erst als die 74-Jährige später mit Verwandten über den Fall sprach, wurde ihr der Betrug bewusst und sie rief die Polizei.
Die Polizei rät, bei Anrufen, in denen eine Notlage
Verwandter geschildert wird, zunächst erst selber zurückzurufen, um den
Wahrheitsgehalt zu überprüfen.
Nach einem Anruf mit Geldforderungen erst bei Familienangehörigen Rücksprache halten.
Fremden, die als „Vertrauenspersonen“ angeblicher Verwandter kommen, niemals Bargeld aushändigen.
Anzeige auch erstatten, wenn man schon auf den Trick hereingefallen ist.
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