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Übungseinsatz der Polizei in Geestemünde

Streifenwagen
der Polizei mit Blaulicht im Einsatz, ein Rettungswagen der Feuerwehr
kommt angefahren, Polizeibeamte mit Schutzausrüstung laufen über die
Straße: Nicht nur Anwohner haben am späten Dienstagabend in der
Rheinstraße vermutet, dass eine gefährliche Situation entstanden ist,
auch die Einsatzkräfte der Polizei wurden mit diesem Einsatz überrascht.
Es handelte sich um eine Übung für die Polizei, von der auch die
alarmierten Beamten vorher nichts gewusst haben.
Alles sollte so realistisch wie möglich aussehen.
Aus diesem Grunde waren nur die Organisatoren der Übung eingeweiht. Sie
wollten ihre Kolleginnen und Kollegen der Polizei dabei beobachten, wie
sie in einer Bedrohungslage vorgehen. Ziel war es, die Einsatzfähigkeit
und Zusammenarbeit  in solchen gefährlichen Lagen zu überprüfen.
Und so wurde eine Übungslage entworfen, bei der eine
Frau von ihrem Lebensgefährten in einem leer stehenden Haus in der
Rheinstraße mit einer Waffe bedroht wurde. Zuvor hatte der
Lebensgefährte auf der Straße seinen Nebenbuhler, den er zufällig mit
dieser Frau dort traf, mit einer Machete schwer verletzt.
Für die Übungsbeobachter ergaben sich wertvolle
Hinweise darauf, wie der Ausbildungsstand der Polizeibeamten weiter
verbessert und die Handlungssicherheit bei solch herausragenden
Ereignissen gestärkt werden können.
Dieser „echt wirkende“ Einsatz soll kein Einzelfall
bleiben, darum plant die Polizei bereits weitere Übungsszenarien, in die
Polizeibeamte dann wieder ohne Vorwarnung „ins kalte Wasser geworfen
werden“.

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