Investoren brauchen Zeit

Offshore-Terminal kommt später

Der in Bremerhaven geplante Offshore-Hafen wird später fertig
als angenommen. Die Hafengesellschaft Bremenports plant jetzt mit 2015,
bestätigte ein Sprecher Radio Bremen. Eigentlich sollte der Hafen für
die Windkraft-Industrie schon 2014 fertig sein.

Ein Kran an einer Windkraftanlage [Quelle: AREVA Wind]
Damit die Räder wie hier im Meer errichtet werden können, sollen sie in Bremerhaven verladen werden.

Auf Wunsch von potenziellen Investoren hat die
Hafengesellschaft die Angebotsfrist um zwei Monate verlängert, heißt es
aus Hafenkreisen. Hintergrund ist offenbar, dass die Finanzierung
Schwierigkeiten bereitet. Das Land Bremen sucht Konsortien, die den
Terminal privat bezahlen und betreiben. Die Bau- und Planungskosten
belaufen sich auf mindestens 200 Millionen Euro. Spätestens bis Ende
dieses Jahres soll ein Investor gefunden sein.
Unternehmen aus
China und den USA haben laut Bremenports kein Interesse gezeigt.
Allerdings seien weiterhin Banken, Baufirmen und Hafenbetreiber im
Ausschreibungsverfahren dabei. Der neue 25 Hektar große Hafen ist im
Süden Bremerhavens geplant. Von hier aus sollen dann Schwerlastteile zu
den Windparks auf See verschifft werden.

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