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Mit dem
Hafenspiegel 2018 legt der Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen
umfangreiches statistisches Material zum Hafenumschlag über die
bremischen Häfen vor. Neben den detaillierten Umschlagszahlen werden
auch Daten zur Infrastruktur der Häfen dargestellt.
„Die Zahlen zeigen uns deutlich: Die bremischen Häfen sind und bleiben
ein bedeutender und auch wachsender Wirtschaftszweig des Landes. Mit den
bereits beschlossenen Sanierungsmaßnahmen der Hafeninfrastruktur, wie
zum Beispiel der Sanierung der Kaje 66 oder dem Neubau der Nordmole in
Bremerhaven, stärken wir diese positive Entwicklung auf lange Sicht“, so
Jörg Schulz, Staatsrat beim Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen.

Hafenspiegel 2018 © bremenports GmbH & Co. KG, jpg, 67.3 KB
Hafenspiegel 2018 © bremenports GmbH & Co. KG

In
2018 sind insgesamt 5.448.000 Container über die Kajen der bremischen
Häfen gegangen. Wie auch schon im Vorjahr zeigt die Statistik dabei
klar: Im Bereich Containerumschlag über die bremischen Häfen sind die
Vereinigten Staaten von Amerika mit Abstand weiterhin stärkstes
Partnerland. Für 1.218.000 Container, also mehr als jeden fünften, wurde
als Ziel oder Herkunftsland die USA angegeben. Dies ist gleichzeitig
der höchste Umschlag in der Geschichte der bremischen Häfen.

Zurückgegangen ist demgegenüber der Containerumschlag mit China, der von
720.000 TEU auf 606.000 TEU gesunken ist. Mit deutlichem Abstand folgen
Russland, Mexiko, Indonesien sowie Polen und Schweden.

Beim Automobilumschlag dominiert in den bremischen Häfen nach wie vor
der Export: 1.532.535 aus Deutschland exportierten Fahrzeugen stehen
676.620 Fahrzeugimporte gegenüber. Positiv ist dabei, dass der Import
seit einem Tief im Jahr 2013 (426.702 Fahrzeuge) wieder kontinuierlich
angestiegen ist.

Besonders
positive Zahlen liefert in den letzten Jahren das Kreuzfahrtsegment.
Die Zahl der Passagiere stieg so auch in 2018 auf ein neues Allzeithoch
von 238.213 Personen, rund 73.000 Passagiere mehr als noch in 2017. Auch
die Zahl der Kreuzfahrtschiffe, die in Bremerhaven anlegen, ist stark
gestiegen. So steuerten im vergangenen Jahr 109 Schiffe das
Kreuzfahrtterminal an der Columbuskaje an.

„Der Boom in der Kreuzfahrt zeigt, welches Entwicklungspotential dieser
Bereich für Bremerhaven bietet“, sagt bremenports-Geschäftsführer Robert
Howe. „Es wird für die kommenden Jahre eine wesentliche Aufgabe sein,
das Kreuzfahrtterminal mit einem modernen Erweiterungsbau fit für die
Zukunft zu machen“, so Robert Howe.

Auch die Analyse der Zahlen zur Binnenschifffahrt liefert interessante
Details. So stieg die Zahl der Ankünfte und Abfahren von Binnenschiffen
in Bremen und Bremerhaven von 7.700 auf 8.300 Schiffe. Hierbei dominiert
der Standort Bremen mit mehr als 6.000 Schiffen im vergangenen Jahr.

Im Download:
Die Publikation „Hafenspiegel Bremische Häfen 2018“ ist als Download zu finden unter www.bremenports.de oder zum PDF-Download (pdf, 2 MB)
.

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