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In den letzten Tagen und Wochen verzeichnet die Polizei wieder mehrere
Versuche von unbekannten Tätern, mit angeblichen Gewinnversprechen
Betrügereien zu begehen. Die Polizei warnt vor dieser Masche und mahnt
zur Vorsicht. Am Mittwoch, den 1. Mai 2019 erschien ein 60 Jahre alter
Mann am Polizeirevier Leherheide, um Anzeige zu erstatten. Auch er
sollte das Opfer der Betrüger werden, durchschaute aber den Trick. Der
Mann erhielt einen Anruf von einer angeblichen Firma, die ihm mitteilte,
dass er Gewinner von 37.500 Euro geworden sei. Man wollte in einem
weiteren Anruf die Gewinnübergabe mit ihm regeln. Tatsächlich riefen die
Betrüger erneut an. Jetzt wurde dem 60-Jährigen mitgeteilt, dass er vor
der Übergabe zunächst Wert-Gutscheine bei einer Tankstelle in Höhe von
900 Euro erwerben solle. Anschließend solle er die Code-Ziffern der
Gutscheine telefonisch durchgeben. Als der Angerufene das verweigerte,
wurde er am Telefon beschimpft und schließlich das Gespräch beendet.
Die
Polizei rät, nicht auf die Forderungen der Betrüger einzugehen. Machen
Sie sich bewusst: Wenn Sie nicht an einer Lotterie teilgenommen haben,
können Sie auch nichts gewonnen haben! Geben Sie niemals Geld aus, um
einen vermeintlichen Gewinn einzufordern, zahlen Sie keine Gebühren oder
wählen gebührenpflichtige Sondernummern (gebührenpflichtige
Sondernummern beginnen z.B. mit der Vorwahl: 0900…, 0180…, 0137…).
Machen Sie keinerlei Zusagen am Telefon. Geben Sie niemals persönliche
Informationen weiter: keine Telefonnummern und Adressen, Kontodaten,
Bankleitzahlen, Kreditkartennummern oder Ähnliches. Fragen Sie den
Anrufer nach Namen, Adresse und Telefonnummer der Verantwortlichen, um
welche Art von Gewinnspiel es sich handelt und was genau Sie gewonnen
haben. Notieren sie sich seine Antworten. Weisen Sie unberechtigte
Geldforderungen zurück.
Sichern Sie sich ab, indem Sie einen angeblichen
Vertragsabschluss widerrufen und wegen arglistiger Täuschung anfechten.
Verbraucherzentralen bieten dazu Musterschreiben an. Diese gibt es in
den Beratungsstellen der Verbraucherzentralen sowie im Internet (www.verbraucherzentrale.de).

 Kontrollieren Sie mindestens einmal im Monat Ihre Kontoauszüge und Ihre
Telefonrechnung. Lassen Sie unberechtigte Abbuchungen von Ihrer Bank
oder Sparkasse rückgängig machen. Abbuchungen können Sie innerhalb einer
bestimmten Frist problemlos widersprechen. Wenden Sie sich zudem
unverzüglich an Ihren Bankberater. Teilen Sie Ihrem Telefonanbieter
schnellstmöglich mit, welche Forderung unberechtigt ist. Dieser hat dann
eventuell noch die Möglichkeit, nur den berechtigten Teil des
Rechnungsbetrags einzuziehen. Ist bereits eine Abbuchung über den
gesamten Betrag erfolgt, sollten Sie dieser bei Ihrem Geldinstitut
widersprechen und dann nur den berechtigten Teil der Telefonrechnung
begleichen. Unberechtigte Lastschrifteinzüge können den Tatbestand des
Betrugs gemäß § 263 Strafgesetzbuch erfüllen. Erstatten Sie im Zweifel
Anzeige bei der Polizei.
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