LTE All 10 GB

Mit
einem neuen Managementsystem hat die bremische Hafeneisenbahn einen
wichtigen Schritt in das Digitale Zeitalter getan.
„Infrastrukturdatenmanagementsystem für die bremische Hafeneisenbahn“
(kurz IDMS) ist der Name des Projektes, das in den vergangenen Monaten
in enger Zusammenarbeit mit der Firma Sersa Rhomberg Gleisbau umgesetzt
worden ist. Die neue Technologie schafft die Möglichkeit, Weichen,
Gleise und Bahnübergänge kontinuierlich auf ihren Zustand zu prüfen.
Dies hilft dabei, kurzfristige Reparaturnotwendigkeiten zu bestimmen und
langfristige Investitionen gezielter zu planen.
Gleisanlagen von bremenports in Grolland, Bremen, jpg, 143.0 KB

Gleisanlagen von bremenports in Bremen-Grolland

bremenports
ist für die Eisenbahninfrastruktur der Hafenanlagen in Bremen und
Bremerhaven zuständig und betreut rund 220 Kilometer Gleise und 673
Weichen. Wöchentlich nutzen bis zu 680 Züge diese Infrastruktur, um
Container und Automobile zu oder von den Hafenanlagen zu transportieren.
Die Gleisanlagen müssen zweimal im Jahr überprüft werden, um den
betriebssicheren Zustand festzustellen oder ggfs. erforderliche
Reparaturen aufzunehmen und so die Sicherheit der Verkehre zu
gewährleisten. Ziel des Projektes IDMS war es, die Infrastruktur digital
zu inventarisieren. Die dadurch erlangte Datenqualität wird die
Wartungsaufgaben und Instandhaltungstätigkeiten positiv unterstützen und
die Betriebssicherheit auf einen modernen Standard anheben. In sieben
Monaten wurde das gesamte Gleisnetz digital erfasst, inventarisiert,
bewertet und in einem zweidimensionalen Datenmodell bereitgestellt.
Darüber hinaus wurde eine speziell für die Bedürfnisse von bremenports
entwickelte Software und eine Hardware zur Eingabe der Daten vor Ort
geliefert. Die Mitarbeiter von bremenports und externer Dienstleister
wurden für die neue Aufgabe umfassend geschult. Die Auftragssumme
beläuft sich auf 270.000 Euro.
Auch für die Vernetzung mit den
Partnern der bremischen Hafeneisenbahn wird das digitale
Managementsystem künftig neue Möglichkeiten schaffen. So können in
Zukunft mit allen relevanten Institutionen Echtzeitdaten zu Verkehrslage
und Zustand der Gleisinfrastruktur ausgetauscht werden. „Die
Anforderungen an unser Eisenbahnnetz werden mit den kontinuierlich
steigenden Verkehrsmengen weiter wachsen“, so bremenports
Geschäftsführer Robert Howe. „Mit der neuen Technologie haben wir ein
Instrument, um unsere wertvolle Bahninfrastruktur langfristig zu
erhalten und wirtschaftlich zu nutzen.“
Zur bremischen Hafeneisenbahn
Die bremische Hafeneisenbahn ist ein öffentliches
Eisenbahninfrastrukturunternehmen (EIU), das seinen Nutzern ein
leistungsfähiges Gleisnetz zur Verfügung stellt. Der Senator für
Wirtschaft, Arbeit und Häfen vertritt die Stadtgemeinde Bremen in ihrer
Eigenschaft als öffentliches Eisenbahninfrastrukturunternehmen und hat
die bremenports GmbH & Co. KG mit der Unterhaltung, der Planung und
dem Ausbau der Hafeneisenbahn beauftragt.
 Foto: bremenports.

adscale_slot_id=“Nzg0NzAw“;

Facebook Comments

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here