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Wie das geschehen ist, wird von den Brandursachenermittlern der Polizei ermittelt.

Um 10:43 Uhr alarmierte die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle in Bremerhaven den ersten Löschzug der Berufsfeuerwehr zu einem Wohnungsbrand in die Dorotheastraße. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte trat Rauch aus einem der Dachfenster des fünfgeschossigen Wohnhauses. 
Die Bewohner waren zu dieser Zeit schon aus dem komplett eingerüsteten Gebäude geflohen. 
Die Erkundung der vorgehenden Atemschutztrupps der Feuerwehr ergab, dass im Treppenraum ein Kinderwagen gebrannt hatte wodurch es zu einer starken Rauchendwicklung kam. 
Insgesamt acht Bewohner wurden bei diesem Einsatz rettungsdienstlich versorgt und zum Ausschluss einer Rauchgasintoxikation in Bremerhavener Kliniken verbracht. 
Nur wenige Minuten nach der Alarmierung des ersten Löschzuges, wurde über den Notruf ein weiteres Feuer in der Werkstraße gemeldet. Der ausrückende zweite Löschzug stellte vor Ort ein ähnliches Bild fest. Auch bei diesem Feuer hatte ein brennender Kinderwagen im Treppenraum eine starke Verrauchung zur Folge. Auch hier hatten sich alle gefährdeten Bewohner bereits ins Freie gerettet und wurden durch den Rettungsdienst der Feuerwehr Bremerhaven versorgt.

Wie das geschehen ist, wird von den Brandursachenermittlern der Polizei ermittelt. 

Dabei wird auch die Möglichkeit überprüft, ob die Kinderwagen absichtlich in Brand gesteckt wurden. In diesem Zusammenhang bittet die Polizei (Telefon 953 4444) auch um Hinweise von Zeugen, die etwas Auffälliges, auch im Umkreis der beiden Brandorte, bemerkt haben. Das Haus in der Dorotheastraße ist zunächst nicht mehr bewohnbar. Die Mieter kommen bei Freunden, Verwandten und in anderen Unterkünften unter. Die Bewohner des Mehrfamilienhauses in der Werkstraße können dagegen wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Eine Schadenshöhe kann in beiden Fällen noch nicht beziffert werden.
Aufgrund der Parallelität der Einsätze und insgesamt 15 zu versorgenden Personen wurde die Feuerwehr bei dem Einsatz in der Werkstraße durch die ehrenamtlichen Helfer der JUH, des MHD und dem DRK unterstützt. Zur Brandursache und zur Schadenshöhe können zur Zeit noch keine Angaben gemacht werden. Beide Einsatzstellen wurde an die Ortspolizeibehörde übergeben.

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