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Die 47-Jährige hatte den Angriff nicht verhindert und ihren Hund an einer langen Leine geführt.

Am Nachmittag des 11.09.2017 kam es in Geestemünde zu einer Körperverletzung zum Nachteil eines Kleinkindes. In der Friedrich-Ebert-Straße lief gegen 17.00 Uhr ein Mann mit einem Kind in Richtung einer Bus-Haltebucht. Hier wartete auch eine Frau mit ihrem Hund.
Als der 49-Jährige und der kleine Junge näher kamen, wurde der 4-Jährige plötzlich und ohne Vorwarnung von dem Hund attackiert. Der mittelgroße Mischlingsrüde biss dem Kind mehrfach in den Bauch. Dabei erlitt der kleine Junge tiefe Wunden.
Sein Großvater konnte den Hund von dem Kind trennen. Ein Rettungswagen brachte den Verletzten in ein Krankenhaus.
Nach eingehender Untersuchung und ambulanter Behandlung konnte das Kind dort später wieder entlassen werden. Gegen die Hundehalterin wurde eine Strafanzeige wegen Fahrlässiger Körperverletzung gefertigt.
Die 47-Jährige hatte den Angriff nicht verhindert und ihren Hund an einer langen Leine geführt. Ihre Tauglichkeit zum Führen eines Hundes soll überprüft werden.
Der Leiter der Bremerhavener Polizei-Hundestaffel kennt diese Situationen: "Kleinkinder und z.B. auch behinderte Menschen bewegen sich häufig anders wie Erwachsene. Sie geben dazu teilweise andere Geräusche von sich und werden von Hunden dann als Bedrohung empfunden. Die Tiere interpretieren und reagieren auf ihnen unbekannte Dinge eben ganz anders."
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