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Die Polizei (Telefon 953 4444) bittet um Hinweise zur Aufklärung der Taten.

In der Nacht zu Freitag brannte es viermal im Stadtgebiet

Zunächst wurde um 23:49 Uhr der erste Löschzug, die Freiwillige Feuerwehr Wulsdorf, der Rettungsdienst und der Einsatzleitdienst zu einem Dachstuhlbrand in die Carsten-Lücken-Straße alarmiert. Ein ca. 50 m² großes Wohnhaus brannte beim Eintreffen der Einsatzkräfte bereits in voller Ausdehnung. Ein Betreten des Gebäudes war nicht mehr möglich. Die Flammen wurden mit mehreren Strahlrohren von außen niedergeschlagen. Nachdem Dachteile entfernt wurden, konnte das Innere des Hauses durch die zerborstenen Scheiben kontrolliert werden. Personen befanden sich zum Zeitpunkt des Brandes nicht im Gebäude.

Noch während der erste Löschzug mit Nachlöscharbeiten in der Carsten-Lücken-Straße beschäftigt war, wurden Einsatzkräfte des zweiten Löschzuges um 01:08 Uhr zu einem PKW Brand in die Langener Landstraße alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatte das Feuer bereits vom PKW auf das Dach eines Supermarktes übergegriffen. Durch das schnelle Eingreifen der Einsatzkräfte konnte verhindert werden, dass sich das Feuer auf dem Dach weiter ausbreitet. Die Dachhaut und das Gebäudeinnere wurden kontrolliert. Im Inneren konnte keine Gefahr festgestellt werden.

Bereits  sieben Minuten später, um 01:15 Uhr ging der Alarm zu einem Treppenhausbrand in der Auguststraße ein. Alarmiert wurden die Freiwilligen Feuerwehren Lehe und Weddewarden und 2 Reservefahrzeuge der Berufsfeuerwehr, die auf Grund der parallelen Einsatzstellen nicht mit ausreichend Einsatzkräften besetzt werden konnten. Auch waren diese Fahrzeuge technisch nicht voll einsatzbereit, so dass zusätzliche Einsatzkräfte aus der Carsten-Lückenstraße abgezogen werden mussten. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte in der Auguststraße stellte sich schnell heraus, dass alle Bewohner des Mehrfamilienhauses das Gebäude verlassen hatten. Es brannte ein Kinderwagen in unmittelbarer Nähe zu mehreren Mülltonnen im Treppenraum, ein Anwohner hatte den Brand bereits mit einem Feuerlöscher bekämpft. Dieser Anwohner und seine Familie wurden mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation zur weiteren medizinischen Kontrolle in ein Krankenhaus gefahren. Die anderen Bewohner wurden durch den anwesenden Rettungsdienst betreut und konnten nach der Kontrolle des Hauses ihre Wohnungen wieder beziehen. Aufgrund der ersten Rückmeldungen konnten die zwischenzeitlich abgerückten Kräfte aus der Carsten-Lücken-Straße wieder umkehren und die verbleibenden Einsatzkräfte bei den Nachlöscharbeiten dort unterstützen.

Um 03:10 Uhr, nachdem alle Einsatzkräfte wieder auf den Wachen waren, rückte der erste Löschzug erneut zu einer Rauchentwicklung in einem Mehrfamilienhaus in der Frensenstraße aus. Die Erkundung ergab, dass Unrat im Keller brannte und dadurch eine Wasserleitung geplatzt war. Das Feuer konnte schnell gelöscht und die Leitung zunächst abgeschiebert werden. Für weitere Maßnahmen wurde der Energieversorger angefordert. Die Bewohner hatten das Haus bereits verlassen. Ein Bewohner war gestürzt und hatte sich verletzt. Er wurde in ein Krankenhaus gefahren. An diesem Einsatz waren 16 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr beteiligt.
Die übrigen Bewohner sind zunächst bei Angehörigen untergekommen. Auch in diesem Fall muss der Grund des Brandes noch ermittelt werden.
Eine Schadenshöhe steht in den geschilderten Fällen noch nicht fest. Die Polizei (Telefon 953 4444) bittet um Hinweise zur Aufklärung der Taten.

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