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Neue Betrugsmasche: Haftbefehle für Rentner

Nach Enkeltrick und falschen Polizeibeamten haben sich Betrüger jetzt offenbar wieder eine neue Masche ausgesucht, ältere Menschen um ihr Geld zu bringen. Es werden angebliche Haftbefehle nach Hause geschickt.
Am Dienstag erhielt eine 78 Jahre alte Frau aus der Spadener Straße einen Brief – angeblich von der Staatsanwaltschaft Frankfurt. Unter der Überschrift „Haftbefehl“ wird der Frau vorgeworfen, eine Geldstrafe von über 28.000 Euro noch nicht gezahlt zu haben. Sie müsse die Schuld unbedingt begleichen, da sie ansonsten in Haft genommen würde. Nach Rücksprache mit Angehörigen wurde der 78-Jährigen schnell klar, dass es sich um einen Betrugsversuch handelte und sie informierte am nächsten Tag die Polizei.
Die Polizei rät, genauso vorsichtig zu sein, wie die Rentnerin aus der Spadener Straße:
  • Seien Sie immer misstrauisch bei solchen Schreiben oder auch Anrufen!
  • Gehen Sie niemals auf solche Forderungen ein!
  • Nennen Sie niemals Namen Ihrer Verwandten am Telefon, in einem Schreiben oder in Antwort-Mails!
  • Sagen Sie bei einem Anruf, Sie müssten zunächst Rücksprache halten und brechen Sie das Gespräch danach ab!
  • Überprüfen Sie die Information innerhalb der Verwandtschaft!
  • Übergeben oder überweisen Sie niemals Bargeld oder sonstige Wertsachen an fremde Personen oder fremde Konten, auch nicht an unbekannte Verwandte!
  • Sollten sie angerufen werden, notieren Sie sich wenn möglich die Telefonnummer des Anrufers und den Namen!
  • Verständigen Sie die Polizei!
  • Warnen Sie auch andere Mitbürger vor dem Geschehen!
  • Weitere Verhaltenstipps gibt die Polizei im Internet unter www.polizei.bremerhaven.de.
Weitere Tipps gibt es bei uns unter der Rubrik "Rat und Hilfe".
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Unter der Überschrift „Haftbefehl“ wird der Frau vorgeworfen, eine Geldstrafe von über 28.000 Euro noch nicht gezahlt zu haben.

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