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Die eingesetzten Polizeibeamten begaben sich in die (enge und verschmutzte) Zugangsröhre um die Vermissten in Empfang zu nehmen.

Durch die Einsatzleitstelle wurde eine Streifenwagenbesatzung am Samstag, 17.6.2017, um 9.48 Uhr, in die Sielstraße in Bremerhaven-Mitte entsandt. Dort waren sechs Entenküken in einen Regenwasserschacht gefallen. Vier der Küken konnten in einer gemeinsamen Aktion von Feuerwehr und Polizei wohlbehalten aus der Notlage befreit werden.
Passanten hatten die Retter alarmiert und teilten mit, dass die Entenmutter am Schachtdeckel warte. Die Polizei verständigte den Fahrzeughalter, der sein über dem Schacht parkendes Fahrzeug entfernte. Die Entenküken waren bereits in ein Rohr des Kanalsystems gekrochen und konnten trotz vieler Versuche nicht motoviert werden, zurückzukommen. Im weiteren Einsatzverlauf wurde beschlossen, die Entenküken mittels „Wassereinspeisung“ zum nächstgrößeren Hauptkanal zu „bewegen“. Diesen Schritt führte die Bremerhavener Berufsfeuerwehr durch. Die eingesetzten Polizeibeamten begaben sich in die (enge und verschmutzte) Zugangsröhre um die Vermissten in Empfang zu nehmen.
Noch im Regenwasserschacht konnten in der Folge vier der Küken geborgen werden. Trotz vollem Einsatz aller eingesetzten Kräfte und ca. 600 Litern Wasser konnten die zwei weiteren Kleintiere nicht gerettet werden. Die nunmehr leicht reduzierte Entenfamilie verließ noch vor den Einsatzkräften den Einsatzort.
Die gesamte Situation war äußerst öffentlichkeitswirksam, sodass sich innerhalb kurzer Zeit mehrere Dutzend Passanten versammelt hatten, welche die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei bei der Bewältigung der Lage unterstützen wollten.
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