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In Bremerhaven gilt: Kein maritimes Fest ohne Windjammer und auch das Seestadtfest kann mit zwei der schönsten und größten Traditionsseglern aufwarten: Angesagt haben sich die „Mir“ und die „Sedov“. Wettbewerber um die Aufmerksamkeit ist in diesem Jahr sicher der Einsatzgruppenversorger „Bonn“ der Deutschen Marine.

Seit 1983 ist das größte traditionell geriggte Segelschiff der Welt - die "Sedov" - regelmäßig in Bremerhaven zu Gast. Zum Seestadtfest 2017 wird diese "Königin" der Meere freudig erwartet. © Valery_Vasilevskiy

Die Premiere im letzten Jahr war erfolgreich und gefiel den rund 260.000 Besuchern gut. Ende des Monats ist es wieder soweit und das maritime Großereignis „Seestadtfest – Landgang Bremerhaven“ beweist zum zweiten Mal, dass man auch im Mai groß feiern kann. Wieder kommen die beliebten „Königinnen der Weltmeere“, begleitet von zahlreichen großen und kleineren Segelschiffen, Motorbooten und Dampfern. Auch drei Koggen sind im Hafen zu bewundern. Mit imposanten 174 Metern Länge beeindruckt der Marine-Versorger „Bonn“. Street Food aus aller Herren Länder, Musik aus allen Stilrichtungen und ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm machen die fünf Tage vom 24. bis 28. Mai für die ganze Familie kurzweilig. Ganz viel zu erleben haben auch die Kinder, denen ein riesiges Spielparadies auf dem Willy-Brandt-Platz aufgebaut wird. Musikalisch wird es allen Tagen bunt. Nur der Donnerstag hat sich mit dem Plattfest festgelegt. Top Act ist an diesem Tag „Torfrock“. Das Seestadtfest wird am Mittwoch, 24. Mai, um 17 Uhr von Oberbürgermeister Melf Grantz an der Schleuse Neuer Hafen feierlich eröffnet.
Schiffsbesuche: Mehr als Segeltuch
In Bremerhaven gilt: Kein maritimes Fest ohne Windjammer und auch das Seestadtfest kann mit zwei der schönsten und größten Traditionsseglern aufwarten: Angesagt haben sich die „Mir“ und die „Sedov“. Wettbewerber um die Aufmerksamkeit ist in diesem Jahr sicher der Einsatzgruppenversorger „Bonn“ der Deutschen Marine. Er bringt stattliche 174 Meter Länge an die Kaje und macht daher im Kaiserhafen fest. Insgesamt liegen rund 80 Schiffe im Alten und Neuen Hafen, die meisten laden zu Open Ship ein. Gefeiert wird im Rahmen des Seestadtfestes auch der 150. Geburtstag der „Grönland“ und drei Koggen geben sich ein Stelldichein.
Musikprogramm: Mehr als Seemannslieder
Auch Shantys gehören zu jedem maritimen Fest in Bremerhaven als Teil der norddeutschen Identität dazu. So werden Shantychöre an jedem Tag erklingen. Mehr noch, ganz auf Plattdeutsch setzt das Plattfest am Donnerstag, das zeigt, wie facettenreich diese Sprache heutzutage musikalisch umgesetzt wird.
Um auch alle Musikfans der Richtungen Rock, Pop, Soul, Country und Blues zu erfreuen, haben die Organisatoren und der Medienpartner Radio Bremen Musikgruppen aus ganz Deutschland engagiert.
Rahmenprogramm: Mehr als ansehnlich
Ein Feuerwerk aus Wasser und Musik – die Show „Flames of Water“ und das große Höhenfeuerwerk, die Europapremiere eines tauchfähigen Wasserfahrzeuges und täglich Open Ship auf den rund 80 Schiffen, Schausteller in Kostümen der Hansezeit und chromglänzende Oldtimer – das Seestadtfest macht den Augen ein abwechslungsreiches Angebot. Auch das Lastenradrennen am Sonntag wird die Zuschauer erfreuen, ebenso wie der DAK Dance Contest am Samstag. Ein seltenes Bild wird auch die Optimistenregatta im neuen Hafen am Abschlusstag sein.
Kulinarik: Mehr als Fischbrötchen
Selbstverständlich gibt es auf dem Seestadtfest auch leckere Fischbrötchen, knusprige Bratwurst und Pommes oder Flammkuchen. Experimentierfreudige – und davon gab es im letzten Jahr zur Premiere etliche – dürfen sich aber auch auf das Street Food Festival freuen. Wieder wird der Theodor-Heuss-Platz ein bunter Markt der Gaumenfreuden. Diesmal von Freitag bis Sonntag.
Kinderprogramm: Mehr als unterhaltsam
Mit einem Kinderparadies auf rund 6000 Quadratmetern wird den Kindern in diesem Jahr allerhand Spiel und Spaß geboten: Neben einer spaßigen Hüpfburg, Infoständen zu den Themen Energie und Berufen mit Zukunftsperspektiven wird auch ein „Dance Cube“ aufgebaut. Zu Besuch kommen zudem Kindheitshelden wie Heidi, Leo Lausemaus und die Biene Maja.
Mehr als 12 Stunden Festgeschehen täglich
Die Besucher nicht nur einmal sondern mehrmals auf das Festgelände zu locken ist Ziel der Organisatoren, die sich mit 51 Musikacts und einem vielfältigen Rahmenprogramm für Klein und Groß mächtig ins Zeug legen. Besucht werden kann all dies am Mittwoch von 12 bis 24 Uhr, am Donnerstag von 11 bis 24 Uhr, am Freitag von 12 bis ein Uhr nachts und am Samstag von 12 bis zwei Uhr in der Nacht. Öffnungszeit am Sonntag ist von 11 bis 20 Uhr.
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